18
Jul
2016

Neues Leben, neues Blog

CH_mini Wie bereits angekündigt, werde ich meine Aktivitäten im Zuge meines Umzuges in ein neues Blog auslagern. Ich finde, es hat hier auch irgendwie nichts mehr verloren, das Motto hat ausgedient ;-) Was thematisch damit so rein gar nichts zu tun haben sollte, bleibt vermutlich hier. Mal schauen, wie es sich entwickelt, aber der Schwerpunkt soll künftig auf dem neuen Leben liegen.

Und das findet Ihr hier.

2
Jul
2016

Die Wende

CH_mini Nachdem das erste halbe Jahr 2016 geprägt war von eher negativen Momenten, Rückschlägen, Hiobsbotschaften, scheint die Wende nun eingeleitet, und das mit zwei Paukenschlägen, denn nicht nur der Umzug war ein Höhepunkt der letzten Woche!

Ich hatte es im letzten Post bereits angedeutet - am letzten Freitag war ein wichtiger Termin. Ich hatte nach knapp einem Jahr des Wartens endlich wieder ein Bewerbungsgespräch. Mein Schatz fuhr mich hin, wünschte mir viel Glück, und begleitet von zahlreichen gedrückten Daumen in D und CH nahm ich um 9 Uhr mein Herz in beide Hände und stellte mich der Herausforderung. Es war ein sehr angenehmes Gespräch und nach knapp 90 Minuten hatte ich beim Verabschieden ein gutes Gefühl. Es sollte um 11 Uhr noch ein weitere Bewerberin erscheinen, und man versprach mir, bis zum kommenden Mittwoch eine Entscheidung zu fällen. Also wieder einmal warten ...

Mein Schatz sammelte mich wieder ein und wir fuhren nach Hause. Gerade angekommen, klingelte mein Telefon. In der Sonne erkannte ich die Nummer nicht, ging einfach ran und hielt den Atem an. Wie vermutet war die Personalabteilung am anderen Ende. Sie hätten gerade mit der dritten Bewerberin gesprochen ... Die hätte das Gremium ... nicht überzeugt, und daher ... den Rest habe ich kaum noch wahr genommen, musste mich mehr darauf konzentrieren, meine weichen Knie unter Kontrolle zu bringen.

Ich hab den Job!

Es ist eine Stelle, die mir wie auf den Leib geschnitten erscheint, der Arbeitsort mitten in der Stadt ist super, die Arbeitszeiten sind perfekt, ich kann sogar 90% arbeiten und damit z. b. jeden zweiten Freitag frei nehmen. Was will ich mehr? Wenn es überhaupt einen kleinen Wermutstropfen gibt, dann die im Vergleich zur Stelle vom letzten Jahr recht deutlich geringere Bezahlung, die allerdings noch immer über den Tarifen der meisten Jobs liegt, auf die ich mich zuletzt beworben habe. Und ich denke, dass mir die Arbeit noch mehr liegt als bei der anderen Stelle, denn sie ist deutlich praxisbezogener, das ist genau mein Ding!

Nun kommt es darauf an, meinen derzeitigen Arbeitgeber zu überzeugen, mich möglichst schnell gehen zu lassen. Dort habe ich eine katastrophal schlechte Kündigungsfrist und könnte offiziell erst Ende März 2017 gehen. Das ist natürlich undenkbar und ich werde nun verhandeln müssen.

Aber immer ein Schritt nach dem anderen. Jetzt genieße ich erst einmal noch den Erfolg und eine Woche Urlaub in meiner künftigen Heimat. Gestern haben wir natürlich sofort darauf angestoßen, nun müssen wir noch ein bisschen fleißig sein, nachdem der Umzug am letzten Mittwoch erfolgreich verlaufen ist. Es war unglaublich anstrengend und stressig, obwohl wir eine Umzugsfirma bestellt hatten und selbst hauptsächlich mit Dirigieren und Überwachen beschäftigt waren. Aber es dauerte rund 10 Stunden, bis alles in einem riesigen LKW verstaut und am neuen Ort wieder ausgeladen und verteilt war. Nun müssen noch ganz viele Kisten ausgepackt und die alte Wohnung auf Vordermann gebracht werden. Wenn das übermorgen erledigt ist, können wir ein wenig in den Urlaubsmodus schalten. Und bei all dem schwingt die Freude mit, dass nun auch bald meine Sachen hier stehen werden! In diesem Augenblick schaue ich mit meinem Schatz über den Balkon auf Wiese und Wald, draußen ist nichts zu hören außer Vogelzwitschern und dem Rauschen des Waldes. Was für eine Idylle.

Der Counter auf der rechten Seite hat nun ausgedient, und bald wird ein neues Kapitel aufgeschlagen! Das Abenteuer Schweiz kann beginnen!

10
Jun
2016

Turbulente Wochen

Es kommt Einiges auf uns zu in den nächsten Wochen: die Vorbereitungen für den Umzug, die Reise mit meinem Papa und natürlich die große Party am nächsten Samstag, zehn Tage später der Umzug, zwei Tage später habe ich noch einen wichtigen Termin ... Der Kalender ist voll, die ToDo-Liste ebenfalls. Aber zumindest für unser Fest sind wir schon ganz gut vorbereitet. Nur das Wetter droht mit Boykott. Das Haus ist zwar groß und wir werden wohl auch die 30 Gäste unterbringen, aber natürlich haben wir gehofft, die traumhafte Terrasse nutzen zu können. Doch daraus scheint momentan nichts zu werden. Wie schade!

Am kommenden Donnerstag starte ich dann mit meinem Papa Richtung Zürich. Vor Ort ist das (angeblich) schönste Zimmer in jenem Hotel für ihn reserviert, in dem er so gern schon beim letzten Mal wohnen wollte. Aufgrund guter Kontakte konnte ich auch bereits einen Rollstuhlservice am Flughafen organisieren, sodass zumindest die langen Wege dort kein Problem werden sollten. Ganz entspannt bin ich jedoch nicht. Immerhin ist es noch nicht lange her, dass er einen ganz leichten Schlaganfall hatte, und es gibt Meinungen, dass das Fliegen danach nicht ganz ungefährlich sei. Ich hätte ihm momentan jedoch keinen größeren Schaden zufügen können, als ihm die Reise auszureden. Er freut sich seit fast einem Jahr darauf und es war zuletzt DER Motivator schlechtin, um an seiner Gesundheit zu arbeiten. Wenn er nun nicht reisen könnte, wäre dies ein großer Rückschlag.

Vorher fliege ich aber heute Abend noch mal allein hin. Es gibt noch sooo viel zu tun - Malern, Möbel aufbauen, Kisten packen, diverse Baustellen im und am Haus organisieren und voranbringen ... Und Vieles bleibt leider an meinem Schatz hängen, weil ich aus der Ferne kaum helfen kann. Es wird wirklich Zeit, dass sich das ändert. Ein wenig neue Hoffnung gibt es gerade mal wieder. Und nachdem das erste halbe Jahr in vielerlei Hinsicht eine ziemliche Katastrophe war, wird es nun Zeit für gute Nachrichten!

30
Mai
2016

"Freie" Meinungsäußerung

D_mini Nein, dies ist kein politisch motiviertes Post. Trotzdem ist das Thema brisant und macht mich sprachlos.

Zum Hintergrund: Ich leide seit vielen Jahren an chronischen Rückenschmerzen. Die Ursache ist mehr oder weniger klar (wobei das einen eigenen Post füllen würde). Normalerweise bekomme ich die Schmerzen allein in den Griff, aber ein bis zwei Mal im Jahr benötige ich dann doch Unterstützung durch einen Arzt in Form einer Spritze oder auch mal mit Physio.

Da ich an meinem aktuellen Wohnort noch keinen Orthopäden benötigt hatte, war ich nun auf der Suche nach einem neuen Arzt. Bei mir ganz in der Nähe fand ich einen, auch wenn die Kritiken im Netz nicht über jeden Zweifel erhaben waren. Ich bekam in einigermaßen kurzer Frist einen Termin und erschien pünktlich. All zu lange musste ich nicht warten, wurde dann aber nicht vom angeschriebenen Doktor herein gebeten, sondern von einem anderen Arzt im Nachbarzimmer, der sich nicht einmal vorstellte. In weniger als fünf Minuten war ich abgefertigt! Ich schilderte in knappen Sätzen mein Problem, sollte mich, ohne mich auszuziehen, einmal kurz nach vorn beugen, bekam ein Rezept und durfte wieder gehen. Das war die "Untersuchung". Lächerlich für einen Arzt/Orthopäden, der mich noch nie zuvor gesehen hatte!

Nach diesem Besuch stand für mich fest, dass ich dorthin nie wieder gehen würde. Und genauso, wie ich positive Erfahrungen im Netz hin und wieder mitteile, habe ich auch dieses negative Erlebnis aufgeschrieben und mit einem Stern bei g**gle benotet. Dazu ein kurzer Text, ganz ähnlich wie hier im Post.

So weit, so gut. In der letzten Woche erhielt ich Post auf gutem Bütten-Papier mit GKV-Wasserzeichen - offenbar von diesem "Doktor". Er fordert mich darin auf, die "Schmähkritik" und "unwahre Tatsachenbehauptung" zu entfernen, andernfalls drohte er mir mit einem Anwalt. Ich dachte, ich lese nicht richtig. Von Schmähkritik kann ja wohl keine Rede sein, nur weil ich geschrieben habe, dass ich diesen Arzt nie wieder aufsuchen werde, da ich meinen Termin nicht als Untersuchung empfunden habe. Und so wie ich, haben es übrigens noch Einige auf dem Portal empfunden und aufgeschrieben. Ich bin mir nicht absolut sicher, ob das Schreiben echt ist. Die Form wirkt ein wenig amateurhaft, dazu ist nur kurz im Kopf ein RA namentlich erwähnt. Außerdem steht zwar "per Einschreiben" auf dem Brief, er wurde aber nur per normaler Post versandt. Zumindest Stempel und Unterschrift wirken aber echt ...

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich dort anrufen, eine wütende Mail schreiben oder einfach abwarten soll. Letztlich habe ich den Eintrag gelöscht, da ich keine Rechtsschutzversicherung habe und momentan genug andere Baustellen, und mich daher nicht auch noch mit einem Rechtsstreit und möglichen Kosten auseinandersetzen will. Leider hat der Briefschreiber damit sein Ziel erreicht, aber sei es drum - ich gehe da nicht wieder hin, das war und ist um so mehr die wichtigste Erkenntnis. Und ein kleines Schmankerl am Rande: Dieser "Doktor" hat sich selbst vor ein paar Monaten auf dem Portal fünf Sterne gegeben. Es sagt wohl alles, wenn er DAS nötig hat ...

Aber die Grundfrage bleibt für mich: Wo sind wir angekommen, wenn nicht einmal solche Kritik ausgehalten werden kann? Ich hab diesen Mann weder beschimpft noch verunglimpft, sondern lediglich meinen Eindruck mit sachlichen Worten wiedergegeben. Wenn selbst das heute nicht mehr möglich ist, wundert es mich nicht, dass auch im politischen Leben kein Diskurs mehr möglich ist, sondern fast nur noch (verbal) aufeinander eingeschlagen wird.

12
Mai
2016

Stand der Dinge

Schon wieder Mai und schon wieder ist ein Jahr um seit dem letzten E*S*C! Praktischerweise kann ich heute Abend beim Halbfinale die Schweiz unterstützen und am Samstag für Deutschland voten! Ich fürchte, unsere Teilnehmerin hat das auch nötig ...

Und ansonsten? Es bleibt schwierig. Fast nichts geht von allein, und immer wieder kommen neue Komplikationen hinzu. Nicht mal eine simple e*bay-Transaktion klappt reibungslos! Seit vielen Jahren Abstinenz war ich vor knapp zwei Wochen mal wieder auf der Plattform aktiv, weil wir bestimmte Möbelgriffe brauchten. Ich hab also ein Angebot platziert und den Zuschlag bekommen. Nur leider die Ware bis heute nicht.

Auf Arbeit hat man mir das letzte Stück Motivation genommen, in dem man bei einer Ausschreibung lieber einen unglaublich faulen und unzuverlässigen Kollegen, der aufgrund tarifrechtlicher Ungerechtigkeiten ohnehin schon deutlich mehr verdient als ich, durch eine völlig überzogene Beurteilung, die im Team niemand nachvollziehen kann, bevorzugt hat. Mir gegenüber gab man als Begründung an, man wisse ja sowieso nicht, wie lange ich überhaupt noch da wäre. Zum Aushelfen, wenn dann mal wieder "Land unter" ist, bin ich aber doch gut genug und unverzichtbar und muss dann für das Projekt, in dem ich eigentlich derzeit tätig bin, sofort alles stehen und liegen lassen. Meinem Projektleiter wurde das nun auch zu bunt und er wollte das vorhin in einem gestern vereinbarten Termin mit meiner Chefin klären, aber die ist heute wieder mal plötzlich erkrankt ...

Und so ließe sich die Liste der ärgerlichen Pleiten und Pannen in der letzten Zeit noch lang fortsetzen. Vieles hängt dabei mit unserem vor einiger Zeit hier mal angedeuteten Projekt zusammen. Es ist inzwischen sehr konkret und mein Schatz wird bis Ende Juni umziehen. Ein wunderschönes, charmantes Domizil, unweit der jetzigen Wohnung, mit ganz viel Platz für uns alle. Nun wird sie mit den Kindern erst einmal allein einziehen, weil es mit einem neuen Job einfach nicht vorangehen will.

So ein Umzug bringt bekanntlich zusätzlichen Stress - Handwerker, denen man ständig hinterher rennen muss, Offerten, die einzuholen sind, eigene Malerarbeiten ... Dazu noch ein Klageverfahren, die laufende Scheidung und unser großes gemeinsames Geburtstagsfest Mitte Juni. Ich glaube, wenn wir das alles gemeistert haben, können wir das Jahr abhaken und bräuchten Urlaub. Nur leider ist dann kaum noch welcher übrig. Aber im Grunde ist jedes Wochenende, dass ich bei meinem Schatz verbringen kann, auch ein bisschen wie Urlaub! :-)

Morgen fliege ich wieder hin. Schöne Pfingsten!

18
Apr
2016

Ein Warnschuss

Es gibt Momente im Leben, über die mag man gar nicht nachdenken, und erst recht mag und kann man sie sich nicht ausmalen. Ich denke dabei an den Tod der Eltern. Mein Schatz musste diese bittere Erfahrung bereits machen, und bei mir gab es letzte Woche ein bedenkliches Signal dafür, dass auch die gemeinsame Zeit mit meinem Vater endlich sein wird.

Per Whats*app hatte er mir mitgeteilt, dass er mir etwas Schlechtes am Telefon mitteilen müsse. Ich hatte keine Ahnung, was er damit meinen könnte. Als wir dann telefonierten, brach er schon in Tränen aus, bevor er noch den ersten Satz zu Ende gesprochen hatte: Am Tag zuvor hatte er einen leichten Schlaganfall! Ich glaubte, meinen Ohren nicht zu trauen und war für den Moment mit der Situation fast überfordert - schon die Nachricht an sich war ein schwerer Schlag, und den eigenen Vater so aufgelöst zu erleben, setzte mir sehr zu. Natürlich ist er nicht mehr der Jüngste, aber seine Vitalwerte waren bisher immer bestens, und so kam diese Diagnose sehr überraschend für uns alle.

Man kann sich wohl schwer vorstellen, wie es ist, die Endlichkeit des Lebens am eigenen Körper zu spüren. Dabei hatte er noch Glück, denn es war nur ein ganz leichter Anfall. Aber die Frage, ob es dabei bleibt oder dies nur ein Vorbote war, kann niemand wirklich beantworten. Und die Tatsache, dass er als Kassenpatient erst im Juni einen Termin für eine MRT bekommt, beruhigt da auch überhaupt nicht.

Die Erkenntnis aus diesem Vorfall für ihn war neben der Sorge aber positiv: Alles noch mitnehmen, was möglich ist. Ein gewichtiger Grund mehr auch, um den gemeinsamen Ausflug in die Schweiz im Juni zu meinem Geburtstag so richtig zu genießen. Es könnte schließlich der letzte sein. Und wir werden alles tun, damit diese Tage unvergesslich bleiben!

22
Mrz
2016

Rainer, fahr ab!

Aus welcher ehemaligen Sendung stammt dieser Spruch? Erstausstrahlung 1969, monatliche Sendungen, 11 Kandidaten, vier davon durften insgesamt drei Mal dabei sein ... Alle Leser/-innen unter 40 werden es wohl recht schwer haben, die richtige Antwort zu finden. Ich helfe mal nach: Es geht um die ZDF-Hitparade mit D. H. Heck!

Keine Sorge, die Songs aus dieser Zeit laufen nicht den ganzen Tag bei mir zu Hause. :-) Trotzdem kenne ich so gut wie jeden Interpreten, jedes Lied. Sämtliche Ausgaben der Show laufen zurzeit gerade mal wieder auf dem Kultursender, und ich hab Spaß dabei, sie mir anzuschauen. Allein die Mode dieser Zeit mit den Schlaghosen, riesigen Kragen, schicken Fönfrisuren und fast bis zum Bauchnabel offenen Hemden der Herren - einfach köstlich!

Und mein Bezug dazu? Die Sendetermine waren damals in den Siebzigern Pflichtprogramm in meinem Elternhaus. Ich erinnere mich noch, dass meine Mutter Buch führte über jede Sendung, alles, inkl. Autogramm-Adressen, wurde feinsäuberlich notiert, jede Platzierung diskutiert. Meine Mutter hätte sicher Vieles gegeben, um ein Mal persönlich dabei zu sein im Studio 3 der BUFA. Leider war das damals unmöglich ...

Immerhin hatte ich zu Beginn der 90er Jahre die Gelegenheit, Herrn Heck persönlich kennen zu lernen, die MAZ dazu habe ich mir kürzlich per DVD besorgt. Nein, singen musste ich dort nicht, nur reden. ;-)

Es ist schade, dass ich recht wenige Erinnerungen an meine frühe Kindheit habe, vielleicht auch deswegen hänge ich an diesen wenigen, die noch dazu auch immer wieder abrufbar sind. Es sind lebendige Bilder aus einer Zeit, als die Welt daheim noch in Ordnung war.

2
Mrz
2016

Blinder Fleck?

CH_mini Die Zahl der Bewerbungen und Absagen steigt immer weiter, und natürlich machen wir uns Gedanken, was wir bei der Jobsuche noch verbessern müssen. Die wichtigste Frage dabei ist, wohin es überhaupt gehen könnte. Suche ich in der falschen Branche? Welche Qualitäten sollte ich mehr in den Vordergrund stellen, und was ist tatsächlich meine Berufung? Auch die abstrakte Idee, mich selbständig zu machen, taucht immer wieder auf. Aber womit, und hätte ich genügend Knowhow und Mut dafür? So eine Idee muss sicherlich reifen, auch, indem man Kontakte knüpft, recherchiert, sich informiert, aufmerksam und offen für neue Impulse ist. Das braucht Zeit und ist um so schwieriger, wenn man nicht ständig vor Ort sein kann, sondern nur an den Wochenenden. Nebenbei verschleiße ich bereits den zweiten Personalvermittler. Sie versprechen immer viel und halten wenig. Zu Beginn der Zusammenarbeit ist das Interesse (scheinbar) groß, aber wenn sich dann nach kurzer Zeit kein Erfolg einstellt, wird der Kontakt immer spärlicher. Und schließlich hört man gar nichts mehr. Aber dafür ist dieser Service für mich zumindest kostenlos ...

Während ich das schreibe, kommt die nächste Absage mit dem immer gleichen, nichtssagenden Textbaustein an. Verwunderlich ist das nicht, wenn man hört, dass es für fast jede Stelle weit über 100 Bewerbungen gibt. Und mir fehlt dabei meist irgendein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal, um mich von jüngeren und/oder einheimischen Kandidaten abheben zu können, und Erfahrung zählt da leider fast gar nicht. Immer wieder gibt es zudem auch Gesuche, in denen ein Maximal-Alter angegeben ist, in der Schweiz durchaus nicht unüblich. Da liege ich natürlich immer drüber ...

Bei aller Geduld: Ein Plan B muss wohl irgendwann her, wenn ich nicht noch bis zur Rente mit dem Umzug warten möchte. Und ohne Vitamin "B" wird es ganz schwer. Gleichzeitig geht an meinem jetzigen Arbeitsplatz nichts mehr voran, da jeder meine Pläne kennt und bei Bewerbungen - aus Sicht meiner Chefin verständlich - lieber Andere den Vorzug erhalten. Das motiviert nicht sonderlich und führt zu weiterem Frust.

Doch ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, Überstunden heraus zu arbeiten und damit alle zwei Wochen einen freien Freitag für ein langes Wochenende mit meinem Schatz nutzen zu können. Das ist schon ein gewisser Luxus, der mich nicht mehr als 1:12 h zusätzlicher Arbeitszeit pro Tag kostet. Die nehme ich gern in Kauf, um an den wundervollen Wochenenden Kraft und neue Motivation für die Jobsuche zu tanken!
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Jobsuche - beendet

Schweiz
Bewerbungen: 96
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Absagen:        91

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