Auf meiner Fahrt heute Morgen in die Stadt habe ich mal nicht gelesen, sondern aus dem Fenster geschaut. Und ich war mal wieder entsetzt über die Gewissenlosigkeit der Menschen: Da liegen alte Waschmaschinen, Monitore, Sofas im Wald oder in der Nähe der Gleise. Was sind das eigentlich für hirnlose Idioten? Und vor allem: Wenn ich den Müll schon ins Auto lade - wo ist dann das Problem, diesen Schrott zur kostenlosen Entsorgung auf einen Recycling-Hof zu fahren?? Ich kann das einfach nicht verstehen. Was diese Menschen wohl sagen würden, wenn man Ihnen den Dreck vor die Haustür kippte?
Heute sind wir gewandert - also nix Büro, dafür soziale Kontakte pflegen; diesmal unter der Erde. Es war höchst interessant, was es da in dieser Stadt zu entdecken gibt, und wie schnell man z. B. bei Bedarf aus einem U-Bahnhof einen Luftschutzkeller machen kann. Das ist faszinierend und unheimlich zugleich.
Jetzt Wäschewechsel und dann wieder raus aufs Dorf, von wo aus ich heute Abend meinen Sohn besuchen werde. So gesehen war der Umzug von E. schon sehr praktisch :-)
Heute Abend werde ich mich in die unendlichen Weiten der Zukunft beamen. :-) Die Kritiken sind positiv, ich freue mich also auf gute Unterhaltung. Wäre auch nicht anders zu erwarten beim Regisseur Abrams. Schließlich hat er auch meine Lieblingsserie inszeniert.
Da ich Freikarten habe, kann das Geld in Naschigkeiten investiert werden ;-) Also dann - WARP 1, Mister Chekov!
Irgendwie wusste man es ja, nun wurde es international und offiziell bestätigt: Alleinstehende Geringverdiener werden überproportional mit Steuern und Abgaben belastet. Das in
diesem Artikel genannte Durchschnittseinkommen für Alleinverdiener ist zwar an sich schon utopisch (wo nehmen die solche Zahlen her - dafür brauche ich nicht 12, sondern 18 Monate), aber die vergleichsweise hohe Belastung ist schon erschreckend. Genauso ungerecht werden danach Familien geschröpft, bei denen beide Elternteile arbeiten.
Sind das nicht gerade die, denen man jetzt vollmundig Entlastungen verspricht? Na, dann wird ja alles gut ...
Am Samstag ist es also wieder so weit. Aber kaum etwas ist, wie es war. Es gab keinen Vorentscheid, und sogar DIE Stimme des Kommentators P. Urban wird diesmal nicht zu hören sein. Es geht bergab mit dem Contest. Und unser Song? Na ja ... Und weil es für alles im Netz inzwischen Tools gibt, kann man natürlich auch schon jetzt sehen, wer gewinnen wird, und zwar
hier .
Und zum ersten Mal überlege ich, ob ich an diesem Abend lieber zum Übungsabend gehe und selbst tanze, anstatt mit anzusehen, wie unser Beitrag untergeht ...
Telefondesaster - es kam, was wohl kommen musste. Gerade habe ich mir den Auftragsstatus beim neuen A. angesehen. Und was steht da: Es haben sich offene Fragen ergeben, bitte rufen Sie uns an ... Ich kann nicht mehr. Das endet genauso wie beim "alten A.". Ist also doch die Teuerkom schuld, die immer wieder schwört, es wäre alles okay? Was kann man jetzt überhaupt noch tun? Klar, ich werde da morgen anrufen, aber die Antworten werden die gleichen sein wie beim letzten Provider. Und das neue A. wird genauso wenig tun können. Und es vergeht Woche um Woche .... Das ist nicht zu glauben. Und der Kunde steht da und ist vollkommen machtlos.
Update: Wie gut, dass es im Netz Listen gibt, in denen teure 0180-Nummern durch kostenlose ersetzbar sind *g* Also eben bei A. angerufen und mir erklären lassen (der Herr war richtig kompetent und nett!!), dass der einzige Weg über die Teuerkom führt, in dem man eine so genannte Er.st-Ver.sorgung beauftragt und einen Ca.ll-Plu.s-Anschluss (warum aber überhaupt alle Leitungen belegt sein sollen, wo es sich doch um einen gekündigten Anschluss handelt, konnte er mir auch nicht erklären). NUR der ist innerhalb sechs Tagen kündbar. Sobald der geschaltet ist, kann A. aktiv werden und den Anschluss übernehmen. Einziger Haken: Der Spaß kostet 60 EUR bei der Teuerkom. Er hatte noch den dringenden Rat, mir ja nichts aufschwatzen zu lassen. Er würde mich dann nächste Woche anrufen und nach dem Stand der Dinge fragen.
Also - gesagt, getan - Teuerkom angerufen. Allgemeines Unverständnis dort über mein Anliegen und die komischen Auskünfte der anderen Provider. Dann aber doch Einlenken, Aufnahme der Daten, diverse Überzeugungsversuche für die ach so tollen Angebote der T. und dann der Schalttermin für den "Notanschluss": Samstag in einer Woche. Das nenne ich doch mal zügig!
Damit sollte nun ENDLICH der erste Schritt getan sein, um zu A. umsteigen zu können. Forsetzung folgt ...
Ich werde von E. immer "böse" angesehen, wenn sie mich mal beim Kauf eines Fertiggerichtes "erwischt" - ein Milchreis zum Erhitzen im Wasserbad oder ein Auflauf für den Ofen. "Kann man doch alles selber machen", schließlich werde man bei dem Zeug überschwemmt mit Geschmacksverstärkern, Aromen, Konservierungsstoffen. Und die wären nun mal gesundheitsgefährdend und allergieauslösend.
Wie ist das bei Euch - überwiegen Mag_gi-Tüten für die Soße und Tiefkühlgerichte für die Mikrowelle, oder zaubert Ihr das alles von Hand?
Es geht wieder los: Mehr Arbeitslosengeld, Steuersenkungen für die kleinen und mittleren Einkommen, 2 Mio. neue Arbeitsplätze ... Die tollkühnsten Versprechungen werden hemmungslos und ohne rot zu werden in die Welt posaunt - es ist Wahlkampf. Wer glaubt diesen ganzen Unsinn eigentlich noch?
Kann ich mir auch etwas wünschen? Die Bundesbank sagt, dass jeder Haushalt im Schnitt über ein Finanzvermögen von 111 000 Euro verfügt. Ich will einfach nur meinen Anteil, bitte!
Eigentlich wollte ich ruhig bleiben bis zum Auswahlgespräch. Aber nun steigt der Adrenalinspiegel doch etwas. Gehofft hatte ich es ja, aber man weiß ja nie: Im letzten Jahr hatten von den rund 700 Bewerbern nur 64 den schriftlichen Test bestanden. Geht man von diesem Prozentsatz aus, wäre eigentlich klar, dass von den 120 Teilnehmern in diesem Jahr nicht viele "überlebt" haben konnten. Gerade höre ich, dass es nur zehn geschafft haben! Wenn also meine Info aus dem letzten Jahr stimmt, dass ich momentan auf Platz sechs stehe, und selbst unter der unwahrscheinlichen Annahme, alle zehn wären jetzt vor mir plaziert, dann wäre ich noch immer an 16. Stelle und damit gerade noch so unter den Auserwählten. Mit anderen Worten: die Chancen stehen wirklich gut (sofern ich mich nicht mündlich total blamiere).
Es lohnt also, am 27. Mai die Daumen zu drücken, und wenn es wirklich klappen sollte, beginne ich im November mit der internen Quali, der Voraussetzung, um in einem Jahr einen besseren Job mit mehr Geld anfangen zu können, ganz unabhängig von der Dauer meines privaten Studiums.
Mit Schaudern warte ich auf die nächste Nebenkostenabrechnung. Im letzten Jahr durfte ich für vier Monate, die ich da schon wohnte, rund 100 Euro nachzahlen. Wenn ich das für ein ganzes Jahr hochrechne, wird mir schon ganz schlecht. In dem Zusammenhang erzählte mir eine Kollegin eben, dass man 20% der Nebenkosten für bestimmte Leistungen (z. B. Hausmeister) von der Steuer absetzen kann. Immerhin ein kleines Trostpflaster. Da ich bisher im eigenen Haus wohnte, wusste ich das gar nicht.
Gibt es noch andere kleine, aber feine Steuer-Tipps in dieser Richtung?
War gerade Wochenende? Wo isses hin? Der Samstagmorgen war ein Reinfall - unser Dozent kam erst eine halbe Stunde zu spät und musste dann nach einer Stunde abbrechen, weil die Stimme angeschlagen war. Immerhin konnte ich in der entstandenen freien Zeit einer Kommilitonin ein paar Dinge für ein anderes Fach zeigen.
Am Abend hat mich E. abgeholt, damit wir am Sonntagmorgen in ihrer alten Wohnung weiterarbeiten konnten. An diesem Tag habe ich gefühlte 500 Löcher verschmiert und 10 Kubikmeter Müll entsorgt ;-) Danach dann in ihrem Garten Dutzende Äste abgesägt und klein gemacht. Am Abend noch zum Tankurs (wird doch langsam schwieriger *g*) und danach tot ins Bett gefallen.
Zum Glück haben die nächsten beiden Wochen nur vier Tage: In dieser Woche hat mein Bereich Wan*der*tag. Ja, so etwas gibt es hier bei uns! *g* Und nächste Woche ist schließlich ein Feiertag mitten in der Woche. Sehr praktisch :-)
Nebenbei: Der neue Provider von E. hat jetzt die Anfrage an die Teuerkom gestellt. Wir sind also am gleichen Punkt angekommen, an dem A..rco.r zuvor gescheitert war. Ich bin gespannt! Außerdem haben die jetzt eine Kündigungsbestätigung geschickt - zum 5. Juni!! Es wird interessant, ob und welche Rechnungen nun noch einfliegen. Im Online-Kundenservice ist derweil alles durcheinander, da stehen gleich drei Kündigungsaufträge mit der gleichen Nummer, in denen etwas von erfolgreicher Anschlussaktivierung, Aufträgen, Bearbeitungsständen steht ... Ich fürchte, die sehen da inzwischen überhaupt nicht mehr durch. Wichtig sollte für uns nur noch sein, dass die keine Gebühren mehr einziehen.
Wieder ist ein kleines Stück Kindheit verloren gegangen - die Stimme des kleinen runden Koboldes gibt es nicht mehr. Mit ihr auch die von Herrn Fuchs oder Onkel Uhu. Trauer im Märchenland.
Wer ihn nicht kannte:
Link .
Ich hab E. gebeten, sich unbedingt wieder einen Termin geben zu lassen bei ihrer Ärztin. Leider gibt es die ersten freien Termine erst Mitte Juni. Willkommen in der Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Jetzt überlegen wir, ob sie einfach ohne Termin hingeht - als Schmerzpatient darf man sie doch eigentlich nicht abweisen, oder?
Endlich weiß ich, woher der Wochentag seinen Namen hat: Es ist immer das Gleiche - die Bahn ist viel leerer als an den anderen Tagen, und hier auf Arbeit jemanden zu erreichen und was vom Tisch zu bekommen, ist an einem FREItag fast unmöglich. Ich freue mich für alle, die sich eine Vier-Tage-Woche leisten wollen und können, aber für die "Hinterbliebenen" ist es bedauerlich, weil man mit seiner Arbeit nicht weiter kommt.
Für alle, die es noch nicht kennen, hier ein Tipp zum Schmunzeln fürs Wochenende: die
Radiopannen. Mein absoluter Liebling ist die derzeitige Nummer zwei der Charts - die Oma und das Gewitter. Ich kann schon mitsprechen, muss aber immer wieder lachen. Sowas kann man gar nicht nachstellen, die wahren Sketche schreibt eben das richtige Leben :-)
An manchen Tagen ist es wirklich gruselig, wenn um 4.40 Uhr der Wecker klingelt. Immerhin, heute ist Freitag. Schön eigentlich, doch das frühe Weckerklingeln hatte auch einen Grund - ich hab heute und morgen Seminare an der Hochschule. Also nix mit schönem Wochenende, sondern Schulbank drücken. Manchmal bin ich ganz schön müde ...
"Kein Anschluss unter dieser Nummer" tönt es mir seit Stunden entgegen, egal, welche Nummer ich mit meinem Festnetztelefon wähle. Dabei bin ich doch gar nicht bei A.rco.r. Was hat das jetzt wieder zu bedeuten? Bin ich verflucht? Dabei müsste ich dringend jemandem zum Geburtstag gratulieren. Das glaubt mir doch kein Mensch ...
Im letzten Monat hat meine Bank ihre Guthabenzinsen drastisch gesenkt. Heute fiel nun der Leitzins erneut. Kann ich meine paar Euro bald wieder unter dem Kopfkissen deponieren?
Damit auch wirklich keiner daran zweifelt, kam die Absage des Auftrages von Ar.co.r gestern gleich zwei Mal per Post. Darin der lapidare Satz, dass man aus technischen Gründen den Auftrag leider nicht ausführen könne und dies natürlich seeehr bedauere.
Ja doch, wir haben es auch schon beim ersten Lesen verstanden!
Es passierte von Anfang an und immer wieder: Ich denke an irgend etwas, und Sekunden später spricht E. es aus. Sogar über größere Entfernungen klappt das ... Am Wochenende hatten wir uns über Geburtstagswünsche unterhalten. Mir fiel nichts ein. Als ich dann vorgestern einkaufen war, fiel mein Blick auf meine Lieblings-Wurstsorte, die sündhaft teuer ist und daher nie in meinem Korb landet. Darüber hatte ich mit E. irgendwann im letzten Jahr mal kurz während eines Einkaufs gesprochen. Seitdem war das Thema wieder vergessen, zumal sie auch nur vegetarisch isst. Aber als Aufmerksamkeit und Geburtstagsleckerli würde ich mich ganz doll freuen. Also schrieb ich gestern früh eine Mail und teilte ihr meine Idee mit. Kurze Zeit danach rief sie mich an und war ganz enttäuscht: Sie war am gleichen Tag ebenfalls einkaufen, hatte genau die gleiche Idee und hatte gehofft, mich damit überraschen zu können ...
Ich bin in Sachen Spirit. und Esot. sehr skeptisch und alles, was mir E. davon erzählt, wird von mir eher kritisch wahrgenommen. Aber in solchen Momenten staune ich dann doch immer wieder mal.
Keine Ahnung, was das ist? hab ich auch nicht, aber zumindest eine Vermutung. Das Wort gehört zu einer Suchphrase, über die jemand bei meinem Eintrag über das Handwerk landete. Die komplette Anfrage lautete: "Materialplan Schreichen". Ich bin handwerklich nicht begabt, aber ich vermute mal, dass der oder die Suchende wohl etwas malern wollte - oder ist Schreichen ein Handwerk, das nur mir unbekannt ist? *g*
Gestern hatte E. einen Tag frei und ich hatte gehofft, heute eine ausgeruhte Stimme am Telefon zu hören. Aber es ist das genaue Gegenteil eingetreten. Die Sorgen türmen sich gerade: Die Nacht war für sie wieder schlimm - vor Schmerzen war kein Schlaf möglich. Nachdem der Gyn neulich nichts Dramatisches finden konnte, bleibt die Frage - was nun, wer kann helfen? Selbst recherchieren kann sie auch nicht, da kein Internet zu Hause vorhanden ist. Dazu gestern die Information, dass um ihr Grundstück herum Straßen gebaut werden und vermutlich Kosten im fünstelligen Bereich auf sie zukommen. Wegen der Schmerzen konnte sie auch in der alten Wohnung gestern nicht weitermachen für die Übergabe, da drängt die Zeit gerade und ich kann kaum helfen, weil ich am Wochenende schon wieder in die Hochschule muss.
Sie klang eben sehr verzweifelt. Und ich bin gerade auch ein wenig ratlos.
Noch immer lässt Ar.co.r keine Ruhe aufkommen. Gestern erhielt E. einen Anruf von der Quali-Sicherung. Das Gespräch war wie immer unerfreulich, weil die Dame am anderen Ende keine Ahnung von dem hatte, worum es ging. Und das Beste: Es wurde bisher noch kein Rechnungsabschluss angestoßen. Damit kann ich wohl davon ausgehen, dass die Gebühren munter weiter berechnet werden und wir uns im Nachhinein noch streiten werden, bis wann denn nun Kosten enstanden sind. Zum Glück haben wir jeden Anruf bei diesem Verein protokolliert.
Eins steht fest: ICH werde niemals zu diesem Verein wechseln.
Mein Sohn (11) erzählte mir am Wochenende, dass die ersten Kumpels von ihm angefangen haben zu rauchen. Klar, mit 11 wird es ja auch höchste Zeit. :-( Er hat mir versprochen, dass er da nicht mitmachen wird. Aber kann man dieser Gruppendynamik wirklich standhalten? Und wenn ich dann höre, dass immer mehr Kinder mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommen, frage ich mich, wie man seine eigenen Kinder davor bewahren kann. Strenge oder Großzügigkeit - beides kann falsch sein.
Nach divesen Sit-Ups, Adlerschwüngen, Beinpresse ... und 3 km Laufband hatte ich heute Morgen dann doch mal wieder Muskelkater. Ich hab also zu lange zu wenig getan. Das ist ärgerlich und bedenklich, denn neben der angenehmen Begleiterscheinung des Verbrauchs von Kalorien (ja, heute Morgen stand wieder die 6 ganz vorn auf der Waage!) hat mein Rücken derlei Übungen dringend nötig. Schließlich möchte ich den Rhythmus, alle drei Jahre zur Reha zu müssen, nicht unbedingt fortsetzen. Zumindest meine Workout-DVD sollte ich öfter mal wieder einlegen, wenn die Zeit fürs Fitness-Studio zu knapp ist.
Darauf jetzt eine Möhre! ;-)