28
Mai
2009

Ernüchternd

Ich bin eben mal einen Schritt weiter gegangen und habe mir angesehen, was ich verdienen würde, wenn das mit dem neuen Job klappte. Sicher, es geht mir nicht nur ums Geld, aber eine Rolle spielt es trotzdem. Um so erstaunter war ich, als ich feststellte, dass ich trotz der Erhöhung um 3 Gruppen nur 80 Euro mehr bekäme -brutto! Sicher, das ist auch Geld, aber doch nicht gerade viel, verglichen mit dem Sprung. Das liegt daran, dass es bei uns jetzt kein Dienstalter, sondern nur noch Erfahrungsstufen pro Entgeltgruppe gibt. Wenn man in eine neue Gruppe kommt, fängt man immer wieder bei 2 an. Da ich in meiner bisherigen Gruppe schon auf Stufe 4 bin, ergibt sich diese niedrige Differenz. Ich muss damit von jetzt an 3,5 Jahre warten, bis sich meine Quali auch auf dem Konto sichtbar niederschlagen wird. Ziemlich ernüchternd, oder?

Ruhig bleiben

Wenn man auf dem Dorf ist, muss man immer mit Tieren rechnen. Wenn man mit einer naturliebenden Frau zusammen ist, muss man lernen, ihr in Sachen Tiere zu vertrauen. Also muss man lernen, einfach ruhig sitzen zu bleiben, wenn einem eine ca. 3 cm große, dicke, laut brummende Hornisse entgegen kommt. Sowas nennt man wohl Angsttherapie *g* Die Tiere sind wirklich beeindruckend, mich hat es sehr viel Überwindung gekostet, nicht in Panik zu verfallen. Zum Glück hat sich dieses Biest nicht auf mir niedergelassen, dann hätte ich es wohl nicht ausgehalten.
Inzwischen kam das Tierchen schon einige Mal vorbei, man gewöhnt sich dran. Aber ein wenig unheimlich bleibt es, wenn einem so ein Monster-Brummer begegnet.

Trübe Aussichten

Aber ich will mal nicht meckern. Die letzten Wochen waren schließlich von bestem Wetter gekennzeichnet, da muss man es wohl verschmerzen, dass die kommenden Feiertage ziemlich verregnet sein sollen.
Machen wir also das Beste draus: In meinem Fall zwei Mal tanzen gehen, ein bisschen lernen, Gartenarbeit (und das MIR *g*), vielleicht trotzdem mal grillen unter der Markise ... Und weil es so schön ist, leite ich schon heute das laaaange Wochenende ein, denn ich habe mir morgen frei genommen (gut, wenn man genug Überstunden hat!).
Mangels Inet bei E. (neuer Anschalttermin soll der 15. Juni sein) werde ich mich hier also ab heute Nachmittag rar machen müssen. Aber ich komme wieder :-)

27
Mai
2009

Danke ...

...fürs Daumendrücken! Ich bin wieder da, alles lief gut, nun kann ich nur noch auf die Ergebnisse warten. Offiziell sind sie für Ende Juni avisiert, ich hoffe aber, sie schon früher, zumindest inoffiziell, zu bekommen.
Da dieser mündliche Test nur zu maximal 20 Prozent in die Gesamtbewertung einfließt, lässt sich überhaupt nicht ableiten, wie gut meine Chancen sind. Wer mag, darf also gern noch ein wenig weiter drücken ;-)

Falsche Versprechen

Seit einiger Zeit hat die Verbraucherorganisation foodwatch ein Portal im Netz, das falsche Werbeversprechen entlarvt. Die Seite ist für meinen Geschmack etwas zu plakativ und überhöht, aber sie schafft es damit zumindest, kleine Erfolge zu erzielen. So ist z. B. der Fru.cht-Ti.ger jetzt nicht mehr "gesund".

26
Mai
2009

Gemeinsame Freunde

Als ich gestern nach Hause fuhr, überlegte ich, was eigentlich anders ist als früher: E. und ich haben keine gemeinsamen Freunde oder Bekannte! Nun ist das vielleicht auch nicht so einfach, wenn man sich nur wenige Stunden pro Woche sieht, aber es scheitert auch schon daran, dass sie eigentlich gar keine Kontakte nach "außen" mehr hat, und meine verbliebenen lediglich "eingeschleppte" von meiner Ex sind. Ein paar von diesen haben sich damals auf die Seite meiner Frau gestellt, zu anderen habe ich noch Kontakt. Aber da macht es sich auch schlecht, E. mitzunehmen. Also gibt es quasi keine Verbindungspunkte. Das ist schade, denn Treffen mit Freunden sind doch auch immer etwas Schönes. Wir sind nun beide nur auf uns beschränkt. Vielleicht macht uns (u. a.) auch deswegen das Tanzen so viel Spaß, denn hier treffen wir mit anderen Pärchen zusammen, zu denen sich inzwischen schon eine oberflächliche Verbindung ergeben hat. So haben wir uns für den kommenden Samstag beim Übungsabend verabredet. Vielleicht ergibt sich da ja in der Zukunft noch etwas, eine Weile läuft der Kurs noch. Wäre sicher gar nicht schlecht für uns beide.

Meine Chance

Morgen ist es zum zweiten Mal so weit: das Gruppengespräch als Teil der Bewerberauswahl für die interne Quali findet um 9 Uhr statt. Ich weiß, was auf mich zukommt, und bin daher nicht sonderlich aufgeregt, und auf den Mund gefallen bin ich auch nicht. Also sollte nicht viel schief laufen - hoffe ich.
Trotzdem will auch dieser Termin erst einmal geschafft sein, und viel hängt natürlich auch davon ab, was für weitere Bewerber/-innen man in seiner Gruppe hat. Danach heißt es dann weiter warten und hoffen, dass es diesmal gereicht hat. Bis Ende Juni sollen die Würfel endgültig gefallen sein. Dann weiß ich, ob ich ab November auch tagsüber die Schulbank drücken darf oder wiederum auf das nächste Jahr hoffen muss.
Ach, übrigens - dann könnte ich tagsüber gar nicht mehr bloggen *g*

Verschwörung im Biergarten

Immerhin - so ein Besuch im Biergarten kann bildend sein. Nach Feierabend traf ich mich gestern auf ein Bier mit einem Bekannten. Nachdem wir zahlten und mein Gegenüber noch mal verschwand, stürmte plötzlich eine Frau, Mitte 40, auf mich zu, hielt mir ihre Hand vor mein Gesicht, in der sich ein paar Euro befanden, und meinte, heute sei mein Glückstag, denn sie wolle jetzt ein Bier mit mir trinken. Ich erwiderte verblüfft, dass ich die Einladung zwar nett fände, aber jetzt gleich los müsse. Sie setzte sich trotzdem zu mir und begann zu erzählen, dass sie morgen ins Krankenhaus müsse und nicht wisse, wie es weitergehen würde, dass sie eigentlich immer lustig sei, aber jetzt weinen müsse, und dass sie eben beinahe zusammengeschlagen worden sei, als sie Anhänger der vermeintlichen Bilderberg-Sekte auf den Verschwörungstheorien ansprach. Bilderberg? War da mal was? Klar doch, wie ich später zu Hause nachlas: zum Beispiel hier und hier. Dabei wirkte die Frau, als stünde sie unter Drogen, und ihr Gesichtsausdruck wechselte ständig zwischen Lachen und Weinen. Ich redete ein bisschen auf sie ein, dass schon alles gut werden würde, ohne überhaupt zu wissen, worum es genau ging. Nach drei Minuten stand sie auf, bedankte sich, dass ich ihr zugehört hatte, und verschwand ...

Irrsinn

Die Welt schüttelt den Kopf, der Sicherheitsrat formuliert wirkungslose Resolutionen. Was treibt ein kleines Land wie Nordkorea dazu, sich so erbittert mit der ganzen Welt anzulegen? Die Menschen im eigenen Land hungern, während man Millionen in die Entwicklung von Atomwaffen investiert. Ist das nicht pervers?

25
Mai
2009

Nie wieder ...

... an die Costa Brava! Da ist es jetzt nur noch halb so schön, und zwar DESWEGEN ! Was soll ich denn jetzt noch da? *fg*

Gutes von der Kuh

Ist sie nun gesund oder doch nicht, die Milch? Die beiden Seiten stehen sich frontal gegenüber und als Verbraucher weiß man nicht, was man glauben soll ...
Positiv: http://www.food-monitor.de/2009/04/hormone-in-der-milch-ein-gesundheitliches-risiko/
Negativ: http://www.swr.de/swr4/bw/ratgeber/gesund/-/id=258268/nid=258268/did=4472174/1pju6u5/index.html

Grill eingeweiht

Nun wird auch im Hause E. gegrillt. Am Freitag haben wir kurzentschlossen im Baumarkt ein ganz einfaches "Saison-Gerät" erworben und natürlich ausprobiert: Schön getrennt nach Bratwürsten rechts und Paprika sowie eingelegten Auberginen und Fladenbrot links. Lecker war übrigens alles :-) Und weil es lecker war, haben wir das Ganze gestern vor der Tanzstunde noch einmal wiederholt ...

Diskriminierend

Ich zahle im Jahr fast 800 Euro für mein Studium. Daher nehme ich es gern an, wenn öffentliche Einrichtungen für Studenten Ermäßigungen anbieten. Ob es nun wirklich eine echte Ermäßigung ist oder nur Zeichen des guten Willens, wenn man für eine Ausstellung statt 16 nur 15 Euro zahlt, sei mal dahin gestellt. Aber wenn ich dann lese, dass mancherorts Studentenermäßigungen nur bis 27 Jahre gewährt werden, fühle ich mich echt verar*cht. Ich kann mit 25 schon genauso viel Geld verdienen wie in meinem Alter, und wenn ich noch eine Familie zu ernähren habe, dann können die Studiengebühren sogar noch eine höhere Belastung darstellen als in jungen Jahren. Wo bleibt da also die Gleichbehandlung?

Erster Erfolg

Am Samstag war es tatsächlich so weit: Nun kann E. zumindest wieder telefonieren! Hurra - nach fast zwei Monaten! Immerhin gab es eine Erklärung vom Techniker: Wird der Anschluss ein Vierteljahr nach Abmeldung nicht neu vergeben, wird er abgeklemmt. Hätte uns das nicht jemand aus den diversen Call-Centern schon eher mal erklären können?
Aber noch viel erstaunlicher: Der Mensch von A. (dem Provider mit dem weiblichen Vornamen) hat sich tatsächlich letzte Woche persönlich gemeldet und nachgefragt, wie der Stand der Dinge ist! Höchst ungewöhnlich. Und man wird auch anteilig die Kosten übernehmen für den notwendigen Neuanschluss bei der Teuerkom. Das klingt erst einmal vielversprechend, auch wenn wir jetzt wieder rund drei Wochen warten müssen, bis die Umstellung erfolgt und E. dann vielleicht mal wieder ins Internet kann ... Aber wir wollen ja nicht übermütig werden ;-)

22
Mai
2009

Morgens um halb sieben

Ich bin allein im Büro, auf dem Flur herrscht gespenstische Ruhe, kein Mensch weit und breit. Auch die Bahnen waren ganz leer. Man könnte meinen, es sei Sonntag. Auch die Blogs schlafen alle noch (außer das von Belleeer *g*).
Immerhin, die Sonne scheint und ein netter, ruhiger, feucht-fröhlicher Feiertag liegt hinter mir. Da wird der Freitag doch auch zu schaffen sein. ;-) Viele Grüße an alle, die heute ebenfalls raus müssen!

20
Mai
2009

Fehlstart

Heute Morgen fiel meine Bahn aus, also 12 Minuten warten. Im Büro Rechner gestartet - der klingt wie ein Sägewerk, also den Helpdesk angerufen und Techniker erbeten. Auf dem Flur reden alle von einem ganz langen Wochenende. Hallo? ICH hab kein langes Wochenende, sondern lediglich morgen einen Tag frei. Wahrscheinlich bin ich dann wieder fast der einzige Dödel, der hier am Freitag rumsitzt ...
Von weiteren Negativmeldungen heute früh bitte ich abzusehen! ;-)

19
Mai
2009

Taktisch unklug?

Letzte Woche kam es spontan zu einem Personalgespräch mit meiner Chefin. Sie wollte wissen, wie es um meine Bewerbung für die andere Abteilung steht und wo ich überhaupt in der Zukunft meine Schwerpunkte sehe. Ich war etwas überrascht von der Frage, habe aber kein Blatt vor den Mund genommen und deutlich gesagt, dass mein Ziel nicht ihre Abteilung, sondern der IT-Bereich sei. Sie war sichtlich enttäuscht, da sie gehofft hatte, mich mit dem Angebot einer besser bezahlten Stelle in ihrem Bereich halten zu können. Aber das wäre überhaupt nicht mein Thema und daher auch keine Alternative.
Meine Kollegin meinte, ich hätte mir damit womöglich ein Eigentor geschossen und würde von nun an von meiner Chefin geschnitten bzw. zumindest nicht mehr unterstützt werden. Aber hätte ich ihr deshalb Honig ums Maul schmieren und ihr vorheucheln sollen, wie schön es hier ist?

18
Mai
2009

Harte Zeiten ...

... brechen an, Stichwort: Pubertät. Am vergangenen Samstag hätte ich fast meinen Sohn nicht mehr erkannt. Ich war mit ihm in seinem Zimmer, als seine Mutter herein kam und ihn fragte, warum er denn vorhin beim Telefonat mit ihr einfach den Hörer aufgelegt habe. Er solle sich zumindest dafür entschuldigen. Statt dessen grinste er ihr frech ins Gesicht und meinte: "Nö, mach ich nicht!".
Ich war wirklich erschrocken von dieser Reaktion. Wie verhält man sich in so einer Situation als Elternteil? Strafen helfen wohl kaum, Gespräche werden nicht angenommen - also was dann?
Und ich fürchte, das ist wohl erst der Anfang. Erstaunlich ist (zum Glück im Moment noch), dass nur Minuten später plötzlich wieder das fast 12jährige Kind vor einem steht, dass einem Küsschen gibt, sich ankuschelt und wie ausgewechselt ist.

Knatsch auf dem Parkett

Gestern gab es zum ersten Mal ein paar Unstimmigkeiten zwischen E. und mir *g* Der Walzer ist momentan nicht so unser Ding, weil wir die Drehgrade nicht hinbekommen und/oder uns auf den Füßen stehen. Da gibt es dann schon mal einen bösen Blick vom Partner oder der Partnerin. Also haben wir gestern Abend um 22 Uhr auf der Straße im Licht der Laterne noch eine private Übungsstunde eingelegt (ohne Musik natürlich). Hat auch was, unter freiem Himmel Walzer zu tanzen :-) Und geholfen hat das Üben auch - es klappt jetzt besser!
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