5
Mai
2009

Danke, hohes Gericht!

Nochmal Glück gehabt - und Pech für alle Leutheus.-Schnarrenb. dieses Landes: Es wird nichts aus dem dritten, vierten, fünften Teil Eures Nachnamens. Das BVerfG hat das nun endgültig entschieden. Schlimm genug, womit sich dieses Gericht so beschäftigen muss!

Gewichtsalarm!

An zwei Tagen hintereinander meine persönliche Schallmauer durchbrochen - das bedeutet: ab sofort nur noch Obst und Gemüse und nach Dienstschluss heute ist zwingend eine halbe Stunde Laufband angesagt! Kampf dem Kullerbauch!

Alle wohlauf?

Ich lese gerade, dass ein kleines Beben das Land BW heimgesucht hat - also viele Grüße dorthin, ich hoffe, das Geschirr ist Euch nicht aus den Regalen gefallen. Ich stelle mir das ziemlich unheimlich vor ...

Kleine Anekdote

Aus der Zeit kurz nach dem Einzug in meine Wohnung, als ich weder Werkzeug noch Telefon hatte, erinnere ich mich noch an diese Episode, die mir beim Lesen dieses Eintrages einfiel: Ich hatte mit meinem Sohn Fangen gespielt und wollte mich zum Spaß auf der Toilette einschließen. Also Licht an, reingestürmt, Türe verschlossen. Plötzlich klirrte etwas und ich hielt den Knauf für die Verriegelung in der Hand. Die Tür war zu - ich stand drinnen und mein Sohn draußen.
Zunächst Überraschung, dann Nachdenken, dann erste Unruhe. Mein Sohn fing draußen schon an zu jammern. Ich versuchte, in Ruhe zu überlegen, was zu tun sei. Was ich damals nicht wusste: Der Mechanismus bestand nur aus einem einfachen Vierkantzylinder, der herausgefallen war. Es hätte also gereicht, wenn mein Sohn ihn durch die Öffnung gesteckt und von außen dagegen gedrückt hätte, während ich den Knauf wieder daran befestige. Doch das war mir in diesem Moment nicht klar. Also was tun? Meinen Sohn zu den Nachbarn schicken und um Hilfe bitten, ganz nach dem Motto: Mein Vater ist auf der Toilette eingeschlossen? Ganz toll! Telefon hatte ich nicht, jemanden anrufen hätte er also auch nicht können.
Inzwischen wurde die Panik meines Kindes immer größer. Ich versuchte ihn zu beruhigen, obwohl mir zunächst auch keine Lösung einfiel. Dann erinnerte ich mich, dass ich irgendwo im Schrank einen kleinen Schraubendreher haben musste und schickte meinen Sohn los, ihn zu suchen. Es dauerte etwas, aber dann fand er ihn. Und nun? Da mein Bad kein Fenster hat, gibt es eine passive Lüftung und deswegen einen Spalt unter der Tür für die Zirkulation. Also forderte ich mein Kind auf, den Schraubendreher unter der Tür durchzuquetschen. Beim zweiten Anlauf bekam ich ihn zu fassen und zog ihn unter der Tür durch. Nun hatte ich also ein Werkzeug, aber was damit anstellen?
Ich schraubte die Türklinke ab. Zum Glück war dessen Vierkant auf meiner Seite angebracht. Noch größer war mein Glück, als ich feststellte, dass die Größes des Vierkants die gleiche war wie für den Riegel. Also konnte ich ihn in die untere Öffnung stecken, kurz nach rechts drehen - und die Tür öffnete sich. Draußen empfing mich ein verheultes, aber erleichtertes Kind, und ich schwor mir, als erstes den Riegel zu reparieren. Mal abgesehen davon, dass ich allein wohl nicht abschließen würde - aber was wäre gewesen, wenn ich dies aus Gewohnheit doch getan hätte und ohne Hilfe von außen im Klo eingeschlossen gewesen wäre? Da ich kein Werkzeug im Bad deponiert habe und gewöhnlich auch kein Telefon dahin mitnehme, hätte ich diese Anekdote vielleicht nicht mehr aufschreiben können ... :-)

4
Mai
2009

Hab ich im Lotto gewonnen?

Der Tag wird mir langsam unheimlich ... Nach der Anfrage heute früh von meiner Frau kommt nun gleich der nächste Dämpfer, und vielleicht gibt es hier in der Bloggerwelt Wissende, die mich beruhigen können: Eben gratulierte ich meiner Mutter zum Geburtstag und erfuhr, dass sie im Prinzip Pleite ist (wir telefonieren nur zwei Mal im Jahr ...). Über die Hintergründe möchte ich hier gar nicht viel schreiben, das würde zu weit führen. Fakt ist, dass sie nur die Mindestrente bekommt und auch noch meinen Halbbruder mitversorgt, der bei ihr im Haushalt lebt und keine Arbeit hat (und auch nie gearbeitet hat).
Meine Sorge ist, dass ich in irgendeiner Form als nächster und einziger Angehöriger (ihr zweiter Mann ist vor 14 Jahren verstorben) für ihn und/oder sie finanziell in Beschlag genommen werden könnte. Ob ich mir da Sorgen machen muss?

Gewissensfrage

Eben rief mich meine Ex-Frau an. Sie erzählte mir, dass sie eine saftige Nachzahlung für den Gasverbrauch zu zahlen habe und fragte, ob ich ihr in diesem Monat nicht mehr Geld als sonst überweisen könne.
Nun sitze ich hier, bin mir nicht sicher, wie ich mich verhalten soll und bin hin- und hergerissen. Ich muss auch sehen, wie ich den Monat überstehe, und trotz meiner Betriebskosten-Nachzahlung im letzten Jahr habe ich auch da den kompletten Unterhalt überwiesen. Und ich fahre nicht drei Mal im Jahr in den Urlaub, so wie sie das mit unserem Sohn tut, und ich habe kein Auto und kein Haus. Aber schließlich möchte ich auch, dass es meinem Sohn gut geht und fühle mich auch ein wenig mitverantwortlich. Und ein paar Bemühungen meiner Frau, sich um (mehr) Arbeit zu bemühen, sind ja auch erkennbar. Soll ich also zusehen, ob ich noch ein paar Euro zusammenkratzen kann?

Szenesprache

Nach diesem Beitrag neulich habe ich gestern einen Link zu einem Wiki gefunden, das sich ausschließlich mit der "neuen Sprache" beschäftigt. Dabei ist manch sinnloses Zeug, aber auch ganz witzige Begriffe, die ich noch nicht gehört oder gelesen habe:
szenesprachenwiki.de

1
Mai
2009

Invasion der Silberfische

Ob diese Tiere auch demonstrieren oder Steine werfen wollten? Gut fünf Monate hatte ich nun Ruhe,. Gestern Abend, als ich von dem denkwürdigen Geburtstag wieder nach Hause kam, liefen mir gleich acht dieser Biester entgegen und begrüßten mich mit freudigem Fühlerwinken .... Und eins fand sich heute Morgen unter dem Herddeckel, als ich Wasser aufsetzen wollte ... Ich hoffe, die Invasion fängt jetzt nicht wieder von vorn an.

Schunkelalarm

Gestern war ich zum 60. Geburtstag eingeladen. Es wurde der befürchtete Musik-Super-GAU. Jürgens, Carpendale, Whittaker wurden nur unterbrochen von guten alten Sauf- und Schunkelliedern. Komisch - man kennt sie irgendwie alle und kann mitsingen *g* Ob diese Generation jetzt ausstirbt? Mein Sohn konnte gestern damit überhaupt nichts anfangen.

30
Apr
2009

Ar.co.r gibt auf

Eben kam der versprochene Rückruf von diesem tollen Provider: Ar.co.r stellt sich das schlimmste aller Armutszeugnisse aus - sie schlagen vor, den Auftrag zu stornieren! Tschüß Ar.co.r, das war's also mit Euch, es hat nie richtig Spaß gemacht, und das war nun der Gipfel aller Dummheit.
Gleich heute werden wir das nächste Experiment starten - ein Antrag bei dem Provider mit der hübschen Front-Frau. Fängt auch mit A. an, ist aber ein Vorname ;-)
Der Frust ist groß, zumal das nun wieder Wochen dauern wird bis zu einem möglichen Neuanschluss - mit unbekanntem Ausgang.

Sprachlos bei Ar.co.r und Co.

Ich finde keine Worte mehr ... Und während ich das hier schreibe, hänge mich mittlerweile 11 Minuten in der Warteschleife bei der Teuerkom.
Aber erst mal zurück zum Provider mit A. Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, läuft unser Antrag mittlerweile sieben Wochen. Schon zwei Mal gab es die Auskunft, der Anschluss könne nicht geschaltet werden, weil alle Leitungen belegt seien (was völliger Blödsinn ist). Um diesen Unsinn nicht noch ein drittes Mal hören zu müssen, haben wir uns von dem Vorbesitzer des Hauses die Kündigungsbestätigung geben lassen und diese an A. gefaxt, mit der Bitte, doch nun endlich, endlich den Anschluss zu schalten ... Oh, nach 13 Minuten bei T. jemand am Telefon - klar, nicht zuständig, die Dame hat keine Ahnung und gleich bekomme ich die nächste Telefonnummer :-(( ... Also zurück zum Thema. Wieder geht das Verfahren also von vorn los: A. schickt Anfrage an T. Wir sind guten Mutes, weil ja A. die Kündigungsbestätigung vorliegt und man uns versichterte, damit könne man nun Druck auf T. ausüben. So weit, so schlecht - eben rufe ich bei A. an und erfahre: es sind alle Leitu..... Mir ist fast der Hörer aus der Hand gefallen und die arme Dame am Telefon hatte ziemlich zu leiden. Ich hab ihr angekündigt, wenn es bis heute Abend keinen Rückruf eines kompetenten Ansprechpartners mit einer Lösung gibt, stornieren wir den Auftrag ....
Ich hänge gerade immer noch in der Schleife bei T., mittlerweile 20 Minuten, nachdem ich kurz jemanden dran hatte, der mich nun wieder mal mit der Kundenbetreuung verbinden wollte. So kann man seinen Tag auch vertrödeln. Ein Ende der Irrfahrt ist indes leider nicht in Sicht und ich fürchte, Fortsetzung folgt ... Mittlerweile warte ich 27 Minuten ....

Klischees bestätigt

Das Kraftfahrtbundesamt hat mal wieder alle Autofahrer-Klischees bestätigt: Die meisten Punkte gibt es wegen Rasens, und dabei sind es deutlich mehr Männer als Frauen. An zweiter Stelle, und auch das hätte ich nicht anders vermutet, liegt bei Männern Fahren unter Alkohol und bei Frauen ... na? ... genau: Missachten der Vorfahrt. *g*
Wer noch mehr Details lesen will, findet alle Infos bei tagesschau.de.

29
Apr
2009

Teilerfolg, erster Schritt (wieder) geschafft!

Gerade kam Post: eine Einladung zum Auswahlgespräch Ende Mai! Ich gehöre also auch in diesem Jahr wieder zu den 50 Auserwählten, die noch im Rennen um die 16 Stellen sind. Da fällt mir erst einmal ein kleiner Stein vom Herzen, selbst wenn das noch lange nichts zu bedeuten hat. Aber immerhin - die erste Hürde ist genommen.
Wenn ich Euch dann Ende Mai noch einmal um Eure Däumchen bitten darf ... ;-) Ich versuche inzwischen auf leisen Sohlen herauszufinden, wo genau ich mich denn im Ranking befinde und wie hoch meine Chancen tatsächlich sind.

Das muss auch mal sein

Hübsche Kolleginnen verschönern durchaus den Alltag! Vor einiger Zeit hat mein alter Bereich eine neue Leiterin bekommen. Aufgrund meiner Erfahrung haben wir danach oft zusammen gesessen und uns ausgetauscht. Dabei ergab sich durch Zufall, dass sie dort wohnt, wo ich vor zwei Jahren weggezogen bin, aber mit dem Auto täglich an meiner neuen Wohnung vorbeikommt. Und so hatte sie die Idee, man könne ja hin und wieder mal zusammen ins Büro fahren.
Und das haben wir heute also mal wieder gemacht: um sechs Uhr getroffen, ins Büro gefahren und in Ruhe gefrühstückt. Das allein ist schon ein netter Arbeitsbeginn, aber wenn ich dazu sage, dass es sich um eine bildschöne (seit zwei Monaten verheiratete Frau) handelt, dann ist sicher klar, dass es ein richtig schöner Morgen war *g*
Nein, ich bin nicht scharf auf sie und E. weiß auch davon. Aber auch ohne "eindeutige" Absichten kann man sich schließlich nett unterhalten ;-)

28
Apr
2009

Globales Dorf

Vermutlich hat sich Der- oder Diejenige nur verirrt, trotzdem ist es toll, mal Besuch aus Hong Kong hier auf der Seite zu haben (siehe unten rechts). Also beste Grüße nach Asien!

Gute Nerven ...

... braucht man, wenn man seinen Telefonanschluss umziehen will. Das weiß eigentlich jeder. Und so langsam gewöhne ich mich daran, die immer gleiche, lieb gewordene Stimme des DJs von Ar.co.r zu hören, der mich nett begrüßt, nach meiner Kundennummer und dem Anliegen meines neuerlichen Anrufs fragt, um mir dann immer wieder mit stoischer Ruhe zu berichten, es gebe keinen neuen Sachstand seit dem letzten Anruf. Dann flink die Taste 8 gedrückt, und schon habe ich nach einigen Minuten flotter Ar.co.r-Musik den nächsten lebenden Berater am Telefon. Dann wird es richtig spannend: Welche Infos werde ich wohl heute bekommen? Ähneln sie den Daten von gestern oder erfahre ich mal wieder etwas ganz Anderes?
Heute hieß es übrigens, dass man bis morgen eine Antwort der Teuerkom erwarte (reine Erfahrungswerte, wie mir die charmante Dame am Telefon mitteilte), und uns dann umgehend informieren werde. Selbstverständlich, wie bisher ja auch immer ...
Den "geplanten" Schalttermin in einer Woche sehe ich langsam in weite Ferne entschwinden. Warum sollte es bei E. auch schneller gehen als bei mir - ich habe schließlich drei Monate auf meinen Anschluss warten müssen. Das würde ich wirklich persönlich nehmen!

Die alten Denkmuster

Nun sind es schon mehr als zwei Jahre, die ich von meiner Frau getrennt lebe, und trotzdem sind die alten Denkweisen noch immer präsent. So überlege ich gerade, ob ich es wagen dürfte, mit meiner Stiefmutter am Donnerstag beim Geburtstag zu tanzen. Warum? Weil ich mit meiner Ex viele Jahre lang vor hatte, mal einen Tanzkurs zu besuchen, es aber nie geschafft habe. Nun mache ich inzwischen schon den zweiten und könnte also locker einen Walzer oder lapidaren Foxtrott tanzen. Und mein Gedanke dabei: Was würde SIE wohl dazu sagen?
Sollte mir das nicht langsam mal egal sein?

Zweifelhafter Rekord

Da können wir ja stolz sein: Deutschland hat seine Waff.enex.porte um 70 Prozent gesteigert. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Nach den Vögeln nun die Schweine

Nun startet die Natur also den nächsten Versuch, sich an der boshaften Menschheit zu rächen. Haben es die Vögel nicht geschafft, versuchen es nun die Schweine. Wo ist mein Mundschutz?

Thank You Mr. President

Die Welt ist damit noch nicht gerettet, aber mit der Aufgabe der Blockadepolitik in Sachen Klimaschutz im Zeitalter Oba.ma gibt es zumindest einen kleinen Lichtblick. Das ist doch mal eine gute Nachricht.

27
Apr
2009

Nichts zu lachen ...

... hatte uns Klinsi bei den Weißwurst-Fußballern. Nach zehn erfolgsarmen Monaten sitzt er auf der Straße. Sicherlich wird er nicht unter der Brücke schlafen müssen, aber da kennen die nix - keine Erfolge, kein Job, kein Pardon. Ein hartes Geschäft.

Ende des Monats

Bevor ich am Donnerstag zum Geburtstag gehe, muss ich noch kurz zur Schur beim Friseur vorbeigehen :-) Ich bin es gewohnt, dass es dort oft voll ist, weil sehr preiswert. Da ich aber nicht gern warte, besorge ich mir ganz gern einen Termin. Und so rief ich eben an. Einen Termin bekam ich leider nicht, aber man versicherte mir, es sei ganz leer, schließlich hätten wir bald Monatsende!
Ist das wirklich zu spüren? Ich bin mit finanziellen Mitteln wahrlich nicht reich gesegnet, aber acht Euro für einen Kurzhaarschnitt kann ich mir auch am Ende eines Monats noch leisten. Aber viele andere offenbar nicht. Liegt das nur an meinem "Problemviertel" oder ist das überall so?

Woran erkennt man ...

... heute einen Kunden von T_Mob*le? Am schmerzenden s.ms-Daumen! *g* Laut Presse wurden gestern über 85 Millionen der kurzen Nachrichten in diesem Netz (kostenlos) versandt, und damit mehr als zu Silvester! Wie geht das denn, was hat man sich denn so plötzlich und auf Bestellung zu schreiben? Mir geht es gut, wie geht es Dir? Ich bin hier, wo bist Du? Faszinierend ...

Ungewohntes Wochenende

Wenn man will, lassen sich fast immer Lösungen finden, und so haben wir das Beste aus dem vergangenen Wochenende gemacht. Weil E. einen Lehrgang hatte und ich außerdem bei ihr zurzeit nicht richtig lernen kann (kein Internet), hätten wir uns eigentlich gar nicht sehen können. Aber es geht auch anders: Als sie morgens in die Stadt fuhr, hat sie mich bei mir zu Hause abgesetzt, und am Abend wieder mit hinaus aufs Dorf genommen, wo wir die Restsonne auf der Terrasse genossen haben. Geht doch!
Und mit der gestern gelernten Schrittfolge macht jetzt der Tango auch viel mehr Spaß :-)

Der größte Parkplatz der Stadt

Es gibt Tage, da freue ich mich ganz besonders über meine Monatskarte und den (meist) entspannten Weg zur Arbeit, auf dem ich dösen, lesen oder anderen Leuten zusehen kann. Heute war wieder so ein Tag, als mein Zug an der schier endlosen Blechlawine vorbeifuhr, die, vermutlich aufgrund eines Unfalls, auf der Stadtautobahn auf ein Fortkommen wartete. Wie lange die da wohl schon und auch noch weiterhin warten mussten? Ich sitze inzwischen längst an meinem Schreibtisch und der Kaffee steht vor mir :-)

24
Apr
2009

Schleichweg zur Zensur?

Seit die Diskussion um abartige Seiten im Internet neu entflammt ist und unsere Frau v. d. L. energisch eine Sperre hierfür fordert, mehren sich täglich die Warnungen und Mahnungen von Experten und Verfechtern der Informationsfreiheit. Keine Frage und völlig unbestritten - man muss dagegen vorgehen. Aber ist hier der Weg das Ziel? Der Weg, eine geheime Liste aufzubauen, in der man fast nach Belieben sperren kann, was einem nicht in den Kram passt? Die Argumente sind mehr als fragwürdig, die Daten halten einer strengen Betrachtung nicht stand.
Mit diesem ganzen Thema lässt sich wunderbar Wahlkampf machen, und so ganz still und heimlich könnte man sich nebenbei ein Werkzeug erschaffen, das nachher weit mehr als die angekündigten Sperren enthält. Grundgesetz adieu.
Ein interessanter Beitrag dazu steht unter anderem in der c't.

Passwort-Wahnsinn

Langsam verliere ich den Überblick. Nicht genug, dass man privat mit diversen Passwörtern zu kämpfen hat, jetzt nimmt es auch im Dienst Überhand: Anmeldung am PC, Anmeldung an 2 verschiedenen Notebooks, Anmeldung an zwei weiteren Stand-Alone-PC, Anmeldung am RAS-Notebook, Anmeldung an der ERP-Software, Anmeldung an der Personal-Software, Anmeldung am Mailsystem ... Und jedes hat unterschiedliche Ablaufzeiten und andere Anforderungen an das Passwort selbst, sodass man nicht einmal überall das selbe nutzen kann. Das macht einen kirre - und führt zu kleinen Zettelchen, die man in seinem Schreibtisch versteckt, um nicht eines Tages vor seinem PC zu sitzen und nicht mehr arbeiten zu können, weil man nicht reinkommt. Das wäre gerade für einen EDV-Fuzzi ziemlich peinlich.

Von fleißigen Hühnern und ängstlichen Autofahrerinnen

Momentan sind die drei Hühnchen von E. so fleißig, dass der ganze Kühlschrank voller Eier ist. So war heute Morgen die Mitnahme von je zwei Eiern ins Büro Pflicht :-) Lecker sind sie, und auf Grund ihrer geringen Größe schnell aufgegessen. Demnächst wird es also süßsaure Eier, Eiersalat, Rührei, Spiegelei, Eierkuchen geben ...
Große Aufregung herrschte heute früh, und das war auch der Grund meiner Anwesenheit auf dem Dorf (nämlich als menschliches Navi und Beruhigungsmittel), da E. zum ersten Mal mit dem Auto zur Arbeit fahren wollte, und das quer durch die Stadt auf der Autobahn. Ein Drama, weil frau große Angst vor schneller Straße und unbekanntem Terrain hat. Das fängt bei den viiiiel zur kurzen Auffahrten an und hört bei den ständig notwendig werdenden Spurwechseln auf. Ich habe mich aber nicht überreden lassen, selbst zu fahren, also musste sie ran. Und siehe da - sooo schlimm war es dann gar nicht. Allerdings ist es um 5.30 Uhr auch noch sehr leer. Heute Nachmittag, wenn wir permanent im Stau stehen werden, sieht das dann anders aus. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister :-)
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