20
Jan
2009

Kein Tierheim mehr

Ich habe heute Morgen im Bad festgestellt, dass ich nun schon seit fast vier Wochen tierfrei bin! Seit der Kammerjäger Bad und Küche ausgesprüht hat (die Dämpfe haben mich vermutlich fünf Jahre meines Lebens gekostet), ist tatsächlich erst mal Ruhe eingekehrt - keine Besuche von Silberfischchen mehr. Trotz allem stehen die Giftköder noch rum, so für alle Fälle und falls sich doch noch das eine oder andere Viech zu mir traut *g*

Außerdem habe ich gestern noch ein gutes Werk getan und zwei Menschen durch Installation des DSL-Routers glücklich gemacht: Eine Mutter, die nun endlich auf dem Laptop die ganze Nacht bei jappy.de surfen kann (ein furchtbares Portal!) und ihren Sohn, der sich nun ohne Ruckeln Videos auf youtube ansehen kann! Es lebe das Internet.

19
Jan
2009

Darf ich bitten?

Zum Glück gibt es solche Förmlichkeiten heute nicht mehr in der Tanzschule. Das war sie nun also - die erste Stunde! Entgegen meiner Vermutung fingen wir gleich mit einem "schönen" Rhythmus an, nämlich der Samba. Das hat Spaß gemacht! Nach knapp einer Stunde konnten wir halbwegs sicher auf der Tanzfläche navigieren und begannen dann sogar noch mit dem Cha Cha (und dazu "Let's Get Loud" mit Jennifer Lopez).
Das Publikum lag zwischen 16 und 60, war also sehr gemischt. Dementsprechend vielseitig und leger war auch die Kleiderordnung - selbst blaue Jeans und Sportschuhe waren zu sehen. Der Kursleiter war der Chef selbst, der das Ganze sehr locker und lustig aufgezogen hat. Zu Beginn kündigte er an, dass er die Tanzschritte immer mit einer Frau aus dem Kreise der Anwesenden vorzeigen werde. Und wer musste als Erste ran? Natürlich E.! Hat sie aber gut gemacht. Überhaupt haben wir uns tapfer geschlagen. Es war also eine gelungene Einführung! So ganz nebenbei meinte E. dann noch, dass wir natürlich im Anschluss noch den Salza-Kurs besuchen würden, ich nur davon noch nichts wisse ... *g*

Übrigens haben wir uns danach zu Hause - nach einem Bier - noch über unsere Situation unterhalten. Sie hat meine Eifersucht durchaus bemerkt, fand aber ansonsten, dass sie sehr zufrieden sei mit unserer Beziehung und den Freiräumen, die sie für sich genießt! Sie hat mich auch beruhigt, dass der andere - trotz seiner anziehenden "emotionalen Intelligenz" - kein Partner für sie wäre.

Hat mich das beruhigt? Ja, irgendwie schon, zumal gestern Abend und heute Morgen die schon vermisste Vertrautheit wieder da war. Ich hatte gar den Eindruck, sie hätte in den letzten Tagen intensiv darüber nachgedacht. Wie auch immer, so war es - trotz der kurzen letzten Nacht - ein schöner Wochenendausklang!

15
Jan
2009

I Hope That I Don't Fall In Love With You

Das ist ein alter Song von Tom Waits, werden wahrscheinlich nicht sehr viele kennen. Ich kannte ihn auch nicht, bis ich 2004 zum Geburtstag von A. eine CD geschenkt bekam (wer mich schon länger kennt, kann sich bestimmt an diese Never-Ending-Story mit A. erinnern *g*). Da wurde das Lied allerdings von Lisa Bassenge gesungen. Abgesehen davon, dass ich die Stimme toll fand, fragte ich mich damals, ob der Titel des Songs denn wohl eine Bedeutung bei der Auswahl der Lieder gehabt haben mochte :-)
Wie auch immer, diese Geschichte habe ich inzwischen hinter mir gelassen, endgültig! Um so schöner, dass ich gestern eine Einladung von A. bekam: Am 6. Februar spielt besagte Lisa Bassenge hier in der Stadt. Wir werden zusammen hingehen, allerdings nicht allein. Aber ich freue mich auf ein schönes Konzert am Abend meiner letzten Prüfung in diesem Semester!

Memo an mich: Vision

Gestern Abend:
"Blutleeres" Telefonat mit E. - oder kam mir das nur so vor?
Treffen frühestens Sonntagabend (zum Tanzkurs).
E. kommt mit dem Sohn von IHM besser klar als mit meinem (ihre Aussage).
Nach dem Telefonat Gedankenflash: Wir trennen uns im März. Wie komme ich darauf?
Gerade mal nachgerechnet - da endet unser Tanzkurs ...

14
Jan
2009

Vertrauen schaffen, Konsum ankurbeln

Tolle Vorsätze, liebe Kanzlerin! Ich bin begeistert und der gute Wille ist ja unverkennbar. Ich würde auch gern die Wirtschaft stärken, aber von den errechneten rund 12 Euro pro Monat, die ich dann ab Juli (warum eigentlich erst dann?) mehr in der Tasche haben soll (so zumindest bei einem angenommenen Bruttojahresverdienst von 36000 Euro, von dem ich nur träumen kann ...), kann ich vielleicht meinem Sohn zwei McDonalds Menüs kaufen, das war es dann aber auch schon. Wie soll ich denn damit die Wirtschaft ankurbeln? Gut, ich könnte das Geld anlegen und mir in fünf Jahren davon mal einen TFT-Fernseher kaufen, aber so war das wohl nicht gedacht, oder?
Ein altes Auto zum Verschrotten habe ich auch nicht, Kindergeld bekomme ich ebenfalls nicht, da wird Frau Merkel wohl auf meine Unterstützung verzichten müssen.

11
Jan
2009

Der Andere oder: Männer sind so

Wir Männer können nicht aufgeben, die ewige Jagd nach dem anderen Geschlecht treibt uns immer weiter, egal, welche Hürden im Weg stehen, welche Körbe man sich auch abholt.
Der "nette" Kollege von E., ein ganzer Kerl, gut gebaut, cool, extravagant, hat ein neues Hobby entdeckt: Meditieren! Ich konnte es kaum fassen, als sie mir davon erzählte. Während ihres gemeinsamen Abends hatte er sie dabei beobachtet und fand das so toll, dass er jetzt alles darüber wissen möchte, angeblich gute Fortschritte macht und - natürlich - bei einem Bierchen nochmal ausführlich mit ihr darüber sprechen möchte. Tja, unglaublich, wozu Männer fähig sind, wenn es um das EINE geht, und zu welcher Hochform sie plötzlich auflaufen können ;-)

Herrlicher Sonnenschein heute! E. ist krank, liegt bei sich zu Hause auf der Couch und will niemanden sehen, also werde ich gleich mal meine vier Wände verlassen und die frische Luft genießen. Jetzt könnte es gern Frühling werden!

9
Jan
2009

Es geht wieder los!

Neues Jahr, neues Glück. Ihr erinnert Euch? Vor genau einem Jahr gab es in meiner Behörde eine Ausschreibung für eine interne Qualifizierung. Aus etwa 700 Bewerbungen wurden 15 ausgesucht; ich war an Platz 21 ...
Nun geht es wieder los. Alle, die den Test im letzten Jahr bestanden haben (das waren 64), müssen ihn nicht noch einmal schreiben und werden direkt wieder ins Ranking aufgenommen. Da bin ich dann also auf Platz 6. Bleibt offen, wie viele sich in diesem Jahr neu bewerben (die, die im letzten Jahr nicht bestanden haben, sind nicht mehr bewerbungsberechtigt) und wie viele davon besser sind als ich.
In Kürze heißt es also wieder Daumen drücken.

7
Jan
2009

Ob das gutgeht?

Nun hat sich E. entschieden. Wenn keine bürokratischen Hürden im Weg stehen, wird sie aus der Stadt aufs Dorf ziehen, und zwar genau in das Dorf, in dem ich 10 Jahre wohnte und wo Frau und Kind noch heute leben. Luftlinie sind es etwa 500 m Entfernung von Haus zu Haus. Eigentlich dachte ich, diesen Abschnitt meines Lebens hinter mir zu haben, nun will es das Schicksal, dass ich doch wieder öfter dort auftauchen werde. Ob das was zu bedeuten hat?
Einerseits kann es ganz praktisch sein: Gerade wenn ich mal abends meinen Sohn besuche, muss ich nicht so weit in die Stadt zurück fahren, sondern kann bei E. übernachten. Und auch mein Sohn kann vielleicht mal am Wochenende "rüberkommen", wenn ich dort sein sollte (ob das meiner Ex so recht ist, steht noch auf einem anderen Blatt).
Aber: So wie bisher mal eben kurz zu ihr rüberfahren geht nicht mehr, denn uns trennen dann statt 15 künftig 45 Minuten Fahrweg. Von dort verlängert sich der Weg zur Arbeit von jetzt 30 auf über 60 Minuten. Und für alle Erledigungen ist man aufs Auto oder Öffentliche angewiesen.
Für E. geht dann allerdings ein großer Wunsch in Erfüllung: Endlich wieder ein eigener Garten. Es sollte ursprünglich nur fürs Wochenende sein. Da ein kleines Häuschen draufsteht, wird daraus nun der Wohnsitz. Apropos klein: Für zwei Personen ist das Haus zu sehr klein. An ein Zusammenziehen ist damit auch irgendwann in der Zukunft so gut wie nicht zu denken.
Momentan weiß ich noch nicht so recht, was ich davon halten soll und wie sich das auf unsere Beziehung auswirken mag. Da Besuche künftig aber nicht mehr spontan stattfinden können, werden wir uns vermutlich noch seltener sehen als jetzt.
Es wird wirklich ein spannendes Jahr ...

6
Jan
2009

Herr B. allein zu Haus

Das hatte ich schon lange nicht mehr - kein Kind zu Besuch, keine E., ein ganzes Wochenende lang einfach nur ich für mich allein in meinem Wohn-, Schlaf-, Arbeitszimmer. Es war ungewohnt, aber durchaus nicht schlimm. Musik hören, lesen, lernen, Film gucken, Wein trinken ... Man kann sich die Zeit auch allein sehr gut vertreiben, und ruck zuck war das Wochenende rum. :-)

Und nun friert man sich bei fast -20°C die Zehen ab, wenn man auf die S-Bahn wartet!
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