4
Sep
2009

Abzocke nicht (immer) strafbar

Mal wieder ein Kopfschütteln verursachte diese Meldung. Vielleicht sollte ich meinen Blog auch eben mal kostenpflichtig machen und schon mal ein paar Rechnungen verschicken. Das lohnt sich offenbar.

Aua!

Wir haben hier einen Besprechungsraum, darin steht ein PC, der mit einem Beamer verbunden ist. Nun war heute ein Dozent da, der sein Notebook mitbrachte und dies an den Beamer anschließen wollte. Darf ich jetzt dem Kollegen das Kabel um die Ohren hauen, der Hilfe brauchte, weil er den Stecker vom Beamer (!) löste, in das Notebook steckte und sich dann wunderte, warum der Beamer kein Signal anzeigt? Ich bin hier zwar für EDV zuständig, aber mit solchem Quatsch möchte ich mich eigentlich nicht beschäftigen.

Ringlein, Ringlein

Im Juni hatte ich die Freundin meines Kindes zum ersten Mal gesehen, Hand in Hand mit meinem Sohn. Alles wirkte fremd, aber auch unwirklich, fast wie ein Spiel. Zu Beginn der Ferien zeichnete sich ab, dass sich beide nun sechs Wochen lang nicht sehen könnten, und die bange Frage stand im Raum, ob die "Beziehung" denn halten würde.
Zweifel kamen auf, als ich mitbekam, dass sie sich während unseres Urlaubs nicht meldete und auch Kontaktversuche meines Sohnes scheiterten. Gestern Abend dann die Gewissheit, als ich mit meinem Kind sprach: Sie hätten sich getrennt. Sie hat im Ferienlager einen anderen Jungen kennengelernt. Ich fragte meinen Sohn, ob er denn traurig sei. Darauf die lapidare Antwort: "Nö, ich liebe sie auch schon seit zwei Wochen nicht mehr!" Na bestens, Thema also abgehakt, alten Handyhintergrund gelöscht, fertig. So einfach ist das noch in dem Alter ...

Der PC als Beziehungskiller?

Ich habe hier eine Kollegin, die sich schon lange darüber beklagt, viele Abende allein auf der Couch verbringen zu müssen, weil ihr Göttergatte am PC sitzt und mit seinen Kumpels online spielt. Daran musste ich denken, als ich gestern Abend kurz mit E. telefonierte. Sie hat vor einem Jahr einen Kollegen kennen gelernt, der ebenfalls begeisterter, oder besser süchtiger Spieler ist. Das geht so weit, dass er sauer ist, wenn seine Frau abendliche Termine außer Haus absagt, weil sie krank ist, und er damit nicht so spielen kann, wie er gern möchte. Genau dieser Mensch hat also nun auch E. infiziert mit dem Spiel-Virus. Und so haben sie sich gestern im Büro für den Abend verabredet, um zu spielen. Immerhin fiel E. bei der Terminabsprache noch ein, dass wir heute ja heute verabredet sind. Glück gehabt!
Gestern Abend allerdings wurde ich dann "abserviert". Ein kurzes Telefonat, aber mit dem Blick auf die Uhr mussten wir das alsbald abbrechen, weil sie ja verabredet war am PC. Eigentlich wollte sie mir noch eine Datei schicken, auf die ich wartete. Nachdem sie allerdings viereinhalb Stunden später immer noch mit dem Kollegen am Spielen war (zu erkennen im Messenger), bin ich etwas nachdenklich ins Bett gegangen ...

Tragödie

Wie geht das denn? In der U-Bahn heute gelesen: die längsten Fingernägel. Wie verrückt muss man eigentlich sein?
Übrigens scheint es in Hamburg Hellseher zu geben, denn die gleiche Meldung, hier datiert mit dem 2. September, findet sich dort im Abendblatt mit Datum vom 16. Februar. Sehr merkwürdig!

3
Sep
2009

Das wird hart!

Wenn man nur über ein Zimmer verfügt, hat man verständlicherweise kein Platz für ein richtiges Bett. Also nächtige ich auf einer Schlaf-Couch. Die ist einerseits schon ein paar Jahre alt und andererseits natürlich längst nicht mit einer guten Matratze eines Bettes zu vergleichen. Schon länger habe ich die Couch in Verdacht, mitverantworlich für meine morgendlichen Rückenschmerzen zu sein.
In den letzten zwei Tagen war es wieder mal besonders schlimm, darum werde ich heute Abend ein Experiment starten:
Für mein Kind habe ich eine selbstaufblasbare Matratze in der Wohnung. Die Polsterung ist nur 1,5 cm dick und damit insgesamt recht hart. Darauf werde ich heute schlafen. Sollte man morgen nichts von mir lesen, liege ich noch immer da und konnte nicht mehr aufstehen ;-)

Große weite Welt

Als Bewohner einer Großstadt hält man sich nicht ständig in den Bereichen auf, die von Touris bevölkert werden. Gestern traf ich mich mit Blitzi, von der ich alle, die sie kennen, schön grüßen soll, mittendrin. Und wenn man den vielen Sprachen (englisch, spanisch, französisch sowie zahlreiche weitere, mir fremd klingende Sprachen) an den Tischen der Straßencafes lauscht, dann hat man schon ein wenig den Eindruck, dass Berlin doch eine Weltstadt zu sein scheint ...

Bald Anschluss unter dieser Nummer

Wird es doch noch wahr? Gestern war die Auftragsbestätigung der Teuerkom im Briefkasten! Wenn alles stimmt, was da steht, hat sie ab kommenden Mittwoch tatsächlich wieder einen DSL-Anschluss. Kaum zu glauben nach den ganzen Misserfolgen. Nur über die erneute Forderung einer Gebühr für die Bereitstellung, die wir ja gerade erst vor ein paar Wochen bezahlt haben, als es hieß, das ginge alles üüüüberhaupt nicht, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen ...
Wenn dann in der kommenden Woche alles funktioniert, hat es ziemlich genau fünf Monate gedauert vom Antrag bis zur Schaltung. Das ist rekordverdächtig.

Süchtig?

Wie kann man bereits um halb sechs Uhr morgens Dauergespräche am Handy führen, und dann noch genau neben mir im Bus? Um die Zeit bin ich gewöhnlich froh, die Augen offen halten zu können, wie kann man da schon ohne Punkt und Komma quasseln? Ob es so etwas wie Telefonsucht gibt? *g*

2
Sep
2009

Hilfe!

Mein Büro ist verwanzt. Gar nicht schön. ;-)

Wie viel Blog ist gut für mich?

Im Laufe der Zeit hat sich ein mehr oder weniger fester Kreis von Blogs entwickelt, die man regelmäßig liest und ggf. kommentiert. Das ist eine schöne Gewohnheit, fast wie in Familie *g* Doch auf Streifzügen durch die Landschaft kommt immer mal wieder der eine oder andere neue Blog dazu, den ich abonniere. Da ich hier keinen Zugriff auf RSS-Reader habe, flattern neue Infos per Mail ein. Da kann es passieren, dass über den Tag Dutzende davon im Postfach landen. Irgendwann ist diese Flut nicht mehr zu bewältigen, erst recht nicht, wenn ich ab November nur noch abends zum Lesen komme (und ich mir die Zeit dann auch noch mit dem Lernen teilen muss). Was dann? Abbestellen? Nur noch hin und wieder oder an bestimmten Tagen lesen, und wenn ja, welche? Schade ist es irgendwie um alle.
Wie macht Ihr das?

Besprechungen ohne Ziel

Politiker mögen es gewohnt sein, über Dinge zu diskutieren, mit denen sie nichts zu tun haben. Für mich ist es aber schon komisch, wenn ich jetzt an Besprechungen teilnehme, in denen es um Aktionen geht, die zeitlich erst nach meinem Verlassen dieser Abteilung liegen. Das macht mir erstmalig bewusst, dass die Tage hier nun tatsächlich gezählt sind. Und es macht auch unruhig: Werde ich nichts vergessen haben, ist alles erledigt, was noch zu tun war? Eine Check-Liste habe ich schon angefangen.

Immerhin warten wohl ganz angenehme Zeiten auf mich: Wenn sich nichts ändert, werden die "Arbeitszeiten" zwischen 8.30 Uhr und 14 Uhr liegen, natürlich bei voller Bezahlung. Ich denke, damit lässt es sich ganz gut über den Winter kommen, auch wenn der Nachmittag zumindest teilweise zum Lernen dienen soll :-)

1
Sep
2009

Wichtige Studie ;-)

Am Wochenende waren wir in einem riesigen Baumarkt mit noch größerem Parkplatz. Im Eingangsbereich stand eine Bank, auf der ich Platz nahm, während E. die WCs erkundete. Häufigste Frage der Kunden, die gerade den Markt Richtung Parkplatz verließen, an ihre Partnerinnen: "Wo steh'n wa denn?"

Kultur in der Bahn

Wenn man ein Fernstudium absolviert, muss man unheimlich viel lesen, jeden Tag. Während der Semester kommen Romane daher bei mir fast nie ins Gepäck. Dafür sind dann die "Ferien" da, so auch jetzt.
Diesmal habe ich mir u. a. Herrn Hes.se vorgenommen und seinen Klassiker Sid.dart.ha. Es ist das erste Werk, das ich von diesem Mann lese, und ich bin schwer beeindruckt - von der feinen deutschen Sprache, der wunderbaren Beschreibung alltäglicher Dinge und natürlich auch vom Inhalt. Und so nutze ich auch die Zugfahrt, um ein paar Seiten lesen zu können.
Gestern nun setzte sich ein Herr, etwa Anfang 50, mit At.ze-Schrö.der-Frisur, großer Sonnenbrille und halb offenem Hemd auf die Bank gegenüber. Er betrachtete mich und mein Buch kurz und meinte dann: "Tolles Buch! Als ich mal sieben Monate in der Türkei versackt bin, habe ich das auch gelesen. Auf den letzten Seiten habe ich nur geheult!". Das hätte ich diesem Typen nun gar nicht zugetraut. Aber belustigt antwortete ich: "Vielen Dank für den Hinweis, dann lese ich die letzten Seiten wohl lieber zu Hause."

Schule ist cool

Der erste gymnasiale Tag meines Kindes ist vorbei, und er geht noch gern zur Schule *g* Kein Wunder, in dieser Woche wird noch nicht gelernt. Aber die Klassenlehrerin ist cool, die Schule, der Hof, und hübsche Mädchen sind auch in der Klasse (Moment mal, er hat doch noch eine Freundin aus der Grundschule .... *fg*). Aber das Beste: Ein Kiosk hat den ganzen Tag geöffnet und man darf in den Pausen das Handy einschalten. Na, wenn das nicht cooooool ist ....

31
Aug
2009

Viel Neues

"Gerade erst" wurde mein Kind eingeschult - heute geht er zum ersten Mal aufs Gymnasium! Wo sind denn die sechs Jahre geblieben?
In einem Monat beginnt dann auch schon wieder mein nächstes Studiensemester, und noch einen Monat später kommt meine Ausbildung auf Arbeit dazu. Das wird noch ein spannendes Jahr. Ob ich mir in meinem hohen Alter zu viel zumute? Aber von nichts kommt eben auch nichts.

Erste Herbstboten und Weihnachtsmänner

Gestern Abend tobte ein starker Wind durch E.s Garten, bei nicht all zu hohen Temperaturen erinnerte das an Herbststürme. Dazu heute Morgen Nebel und reichlich kühle Luft. Der Sommer geht auf leisen Sohlen.
Und auf dem Wohnzimmertisch liegen Lebkuchen-Männer, die wir am Freitag entdeckt und belustigt gekauft haben - schließlich sind es nicht einmal mehr vier Monate bis Heiligabend :-D

28
Aug
2009

Vorsicht ist geboten

Dieser Text ist mal wieder Beweis dafür, dass man durchaus vorsichtig sein sollte mit Bekanntschaften aus dem Netz. Einem noch so nett geschriebenen Text kann man niemals blind vertrauen.

Einkaufserlebnis

Nach dem angekündigten leckeren Eis ging es gestern zum Shoppen mit E. Ich wollte nach neuen Hemden suchen, weil ich ein paar alte gern ausrangieren möchte. Also rein in eines der unzähligen Center der Stadt. Die kleinen Boutiquen dort sind eigentlich nicht meine Preisklasse, aber bei einer mit einem Windhund im Logo (keine Sorge, ich kannte die vorher auch nicht) blieben wir dann stehen. Da E. und ich beide die alberne Angewohnheit haben, Läden nach ihren hübschen Verkäuferinnen zu taxieren, drängte sie mich, dort mal hinein zu gehen. Die Verkäuferin, ca. Mitte 30, war wirklich sehr "angenehm" und bot uns als Erstes gleich was zu trinken an. In der Zwischenzeit warf ich einen ersten Blick auf die Hemden - oje, fast alle mit diesem für mich hässlichen Geschirrhandtuchmuster. Gruselig.
Ich sagte das der Verkäuferin dann auch gleich mal ganz ehrlich, worauf die einen Lachanfall bekam. Aber dann zauberte sie noch ein paar Hemden auf den Tisch, die tatsächlich gut aussahen. Manche hatten Farben (z. B. lila), zu denen ich mich trotz Anprobe nicht überreden ließ, und für andere fand ich mich einfach zu alt. Die Verkäuferin und auch E. sahen das anders, aber auch gemeinsam konnten sie mich nicht überreden.
Nach über einer halben Stunde, Unmengen von Hemden und Shirts blieb letztlich eine Kombi übrig, die ich für knapp 50 Euro mitnahm. Ich hab ein wenig geschluckt, aber man gönnt sich ja sonst nichts ... Außerdem bin ich jetzt stolzer Besitzer einer Kundenkarte *g* Und ich werde von der Verkäuferin angerufen, wenn es mal besondere Events, wie einen Sektempfang, Halloween o. ä. gibt. Für diese Aussicht hat sich der Besuch ja auch gelohnt *lach*

27
Aug
2009

Wozu sind Wahlen da?

Manchmal habe ich den Eindruck, Wahlen dienen nur dazu, mal wieder ein paar Affären medienwirksam ins Licht zu zerren. Schön, nun wissen wir, dass die Dame, die nur mit Nasenklammer spricht, ihre Familie per Dienstwagen kutschieren und sich ein sehr einflussreicher Bankchef von Angela aushalten lässt. Was bringt uns das? Es gibt ungezählte andere Aufreger, die nie ans Tageslicht kommen werden und damit auch niemanden ärgern. Ändern tut sich ohnehin nichts. Also weg damit, bitte! Es wird immer Privilegien geben und Menschen, die sie schamlos ausnutzen. Kümmert Euch lieber wirklich mal um die wichtigen Dinge des Lebens. Es gibt genug Probleme, die gelöst werden wollen und vor lauter sinnlosem Gekreische liegen bleiben. Wir sind doch hier nicht in der Muppet-Show.

Küchenutensilien mal anders

Ich hielt es für einen Scherz, aber Not macht erfinderisch. Ihr erinnert Euch sicher an die unendliche Leidensgeschichte von E. in Sachen Telefon und Netz. Inzwischen ist ein Happy End - Blog sei Dank - durch unerwartete Hilfe doch noch möglich, wenn auch nur light. Man ist ja schon mit kleinen Fortschritten zufrieden.
Doch bis es so weit ist, muss eine abenteuerliche Konstruktion für das Surfen herhalten. Auf der Suche nach Möglichkeiten, um das Surfen per U. eM. Te. eS. zu verbessern, fand ich eine Idee, die so lustig wie nachvollziehbar klang. Professionelle Antennen sind sündhaft teuer, und so hat ein schlauer Mensch mal versucht, mit einem verz.inkten S.ieb aus der Küche (sorry für die Verstümmelung - muss aus Sicherheitsgründen sein), an dem er den Stick für den Empfang befestigte, einen besseren Empfang zu ermöglichen. Und es soll tatsächlich Verbesserungen gegeben haben.
Also habe ich diese Konstruktion nachgebaut, und bin dann - wie in alten Zeiten mit der guten TV-Zimmerantenne - in E.s Arbeitszimmer herumgelaufen, um anhand eines speziellen Messprogramms die beste Stelle zu finden. Sie fand sich in einer Ecke auf dem Schrank. Dort steht also nun das S.ieb hochkant, darin baumelt der Stick. Berühren verboten, um die Ausrichtung nicht zu verändern. Der Empfang ist tatsächlich besser geworden, auch wenn Verbindungsabbrüche da draußen bei der schlechten Abdeckung leider trotzdem nicht ganz zu vermeiden sind.
Nudeln gibt es jetzt vorerst nicht mehr, dafür kann man wieder gugln *g*

26
Aug
2009

Krawumm bis zum Abwinken

Vor kurzem habe ich mir den Film G-I*J_O_E angesehen. Bin ich zu alt für so viel Ektschn? Kaum eine Minute, in dem nicht wenigstens irgendwas explodiert oder einer das Zeitliche segnet. Da wird man irgendwann müde.
Zur Entspannung musste ich mir dann eine Folge Enterprise mit Herrn Kirk anschauen. Ach, was war das damals noch beschaulich auf der Brücke :-))

Obst-und-Gemüse-Tage

Unerbittlich zeigte sich die Waage in den letzten Wochen und ihre Wahrheiten konnte ich zum Schluss kaum noch ertragen. Schließlich sind von den verlorenen 12 kg ganze sechs wieder da, wo sie schon mal waren.
Damit ist jetzt Schluss! Seit gestern stehen nur noch Möhren, Nektarinen, Magerquark, Bananen und Gurken auf dem Programm. Nur mit dem richtigen Trinken hapert es noch, aber dann ...! 3 kg sollen wieder runter, das wird doch wohl zu schaffen sein.

Damit es nicht ganz so traurig wird, ist für morgen Nachmittag allerdings schon ein Eis eingeplant *g*

Gefährliche Lampen

Nun werden sie also Schritt für Schritt aus dem Alltag verbannt, die Glühlampen. Ein auszumusterndes Exemplar mit 100W hängt bei mir in der Küche, weil ich da schnell helles Licht brauche und keine Funzel. Und was mache ich in Zukunft? Vielleicht mit einer Stirnlampe arbeiten oder gleich eine neue Leuchte für vergleichsweise helle Halogenlampen kaufen? Nee, da lege ich mir lieber noch einen kleinen Vorrat an Glühlampen an, Energieverschwendung hin oder her.
Und nun heißt es auch noch, diese Energiesparteile würden gar nicht so viel Energie sparen und wären auch noch Krebs erzeugend. Dann haben wir also die Welt gerettet und sterben alle früher. Gute Aussichten ;-)
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