... will nicht aufkommen, auch wenn ich heute Nachmittag für 1,5 Wochen das Büro verlasse. Das hat mehrere Gründe. Eineinhalb Wochen sind nicht gerade viel, der erste Arbeitstag ist fast schon wieder greifbar, wenn ich zu Hause angekommen bin ;-) Der Kurztrip an die Ostsee beginnt erst in einer Woche, bis dahin ist es noch eine Weile - mit Kind in einer Ein-Zimmer-Wohnung nicht immer ganz leicht. Und die Aussicht, dass ich vermutlich E., ausgehend vom letzten Sonntag, insgesamt fast drei Wochen nicht sehen kann, stimmt mich auch nicht gerade optimistisch.
Eigentlich verläuft mein Leben zurzeit durchaus positiv, aber die "Feinabstimmung" funktioniert leider noch nicht so ganz ...
Was lese ich in den Schlagzeilen der Zeitung mit den vier großen Buchstaben? Da sollte ich seit Juli staatlich verordnet die Konjunktur ankurbeln mit knapp sieben Euro mehr im Monat, und nun sollen die Beiträge ab Oktober für die Impfung schon wieder erhöht werden? Diese Schweine können einem aber auch jeden Spaß verderben ;-)
Zwei Mal im Jahr kommt der für unsere Abteilung zuständige Direktor der GF vorbei, um sich über den aktuellen Stand der wichtigsten Projekte informieren zu lassen. Unfassbar, was da im Vorfeld für ein Aufwand betrieben wird. Meine Güte, das ist doch auch Mensch aus Fleisch und Blut! Damit auch ja nichts schief geht, gibt es heute Vormittag sogar noch eine Generalprobe der Präsentationen. Ich fasse es nicht. Das sind alles hoch bezahlte Führungskräfte, und dann ein Theater wie im Kindergarten.
... war der Mond gestern Abend. Hat jemand Probleme damit? Ich hab bestens geschlafen :-) Leider weigerte sich meine kleine Kamera, la Luna scharf zu stellen, also hier leider kein Bild. Dafür aber bei
Elisabetta.
Apropos voll: Ab morgen gibt es in der Stadt wieder das Bier-Festival. Rund 300 Brauereien stellen ihre Erzeugnisse vor. Ich stelle mir - ganz klischeehaft - Horden von Bierbäuchen vor, die torkelnd von einem Stand zum nächsten pilgern. Aber vielleicht geht es dort ja auch ganz gesittet zu ...?
So schnell kann aus einer Idee ein Problem werden: Vorhin sprach ich am Telefon mit meinem Sohn. Er ist dagegen, dass E. mitkommt, und sei es nur für die letzten Tage. Was nun? Ich hatte mich über meine Idee gefreut, E. natürlich auch, denn es wäre die erste und vermutlich auch letzte Chance in diesem Jahr für ein paar gemeinsame Tage außerhalb der eigenen vier Wände bzw. Zäune. Und nun das.
Natürlich kann und werde ich mich nicht einfach darüber hinweg setzen. Allerdings will ich mein Kind am Freitag noch ein Mal persönlich darauf ansprechen, welche Motive es für seine Ablehnung gibt. Denn ich sehe das auch auf lange Sicht - ich habe weder das Geld noch genug Urlaub, um sowohl mit Kind als auch mit E. zu verreisen. Und solange die Situation so bleibt, würde das heißen, dass für E. und mich ein gemeinsamer Urlaub fast unmöglich wäre. Muss ich mich damit auf Jahre hinaus abfinden?
Edit: Ich könnte es noch zuspitzen - was mache ich, wenn sich seine Ablehnung auf meine Beziehung auswirkt? Zum Glück ist E. nicht der große Familienmensch und auch keine Glucke, aber man möchte ja vielleicht auch hin und wieder mal seine freie Zeit mit dem Partner verbringen ...
Warum eigentlich nicht? Eben fiel mir ein, dass ich in der JH ein Vier-Bett-Zimmer habe, wir aber nur zu dritt sind. Und was hindert uns daran, dass E. zumindest übers Wochenende nach kommt?
Erst einmal will ich aber hören, was mein Sohn dazu zu sagen hat. Schließlich ist es eigentlich ein Papa-Sohn-Urlaub. Da er aber sowieso mit seinem Kumpel den ganzen Tag kaum zu sehen ist, muss ich mich deswegen ja nicht unbedingt langweilen.
Und während ich das schreibe, kommen sofort wieder die Zweifel, was wohl meine Ex sagen könnte. Ich werde diese Komplexe einfach nicht los :-(
Um die Aggressivität der Riesenspinne etwas aus dem Blickpunkt zu rücken, hier ein paar ganz angenehme, ruhige Momentaufnahmen aus dem sommerlichen Garten.
Diese Beere wartet noch auf etwas Sonne.
Tolle Farbe!
Und zum Schluss doch noch ein weiteres Tier ;-)

... ist etwas für Spinnenliebhaber *g*

Vor kurzem habe ich hier über mein gefährliches Viertel berichtet. Trotzdem habe ich meinen Sohn belächelt, der abends meine Wohnungstür unbedingt zwei Mal verschließen wollte.
Seit gestern sehe ich das etwas differenzierter. Ich traf meinen Nachbarn im Aufzug. Der erzählte mir, dass am Sonntag - am hellichten Tag - im 5. Stock eingebrochen wurde. In einer Wohnung mit Querriegelschloss! Das hat mich wirklich erschrocken. Bei mir gibt es nur sechs Etage mit je drei Wohnungen, also recht überschaubar. Die Täter müssen das Haus offenbar gut ausspioniert haben, um zu wissen, dass die betroffenen Bewohner nicht da sind und auch keine Gefahr der Nachbarn droht. Und warum sucht man sich dann gerade eine derart gesicherte Wohnung aus? Sollte ich mir überlegen, wo und wie ich künftig wichtige Unterlagen ablege, z. B. fürs Internet-Banking? Ich finde das unheimlich.
Hab ich was verpasst? In den Medien wird momentan reichlich über die Erreger berichtet, die mit den Tieren mit den Ringelschwänzchen zu tun haben. Und ich bilde mir ein, nicht infiziert zu sein und auch das Wort Epidemie richtig zu schreiben. Aber die Morgenpost in der Hauptstadt schreibt dieses Wort mit schöner Regelmäßigkeit so: Epedemie. Sind die schon alle infiziert oder bin ich vielleicht im Delirium?
Gestern war es so heiß, dass wir gegen Mittag von der Terrasse ins Haus geflüchtet sind. Durch die dicken Mauern ist es im Sommer drinnen relativ kühl. Vorher habe ich ein paar hübsche Bilder im Garten gemacht (wenn ich dran denke, geht mal das eine oder andere online). Und als ich dann mit der Kamera hantierte, fiel E. ein, dass wir noch nie ein gemeinsames Bild von uns gemacht haben. Also haben wir mit dem Selbstauslöser experimentiert und uns dabei köstlich amüsiert. Und nebenbei sind noch ein paar nette Bilder von uns entstanden.
Jetzt gleich muss ich mich in Schale werfen, weil ich meine Chefin zur "Elefantenrunde" begleiten muss, um sicher zu stellen, dass ihre Präsentation läuft. Ich hasse solche Veranstaltungen!
Eine entfernte Kollegin von mir erzählte mir gestern, dass sich ihr Chef beklagt habe, warum sie immer schon um halb drei am Nachmittag Feierabend mache. Darauf meinte sie, dass sie schließlich immer schon um sechs Uhr hier wäre. Die folgende Frage ihres Chefs hätte ich sicher auch gestellt: Was gibt es denn um die Zeit in einem Sekretariat schon zu tun? Wenn man dann als Antwort Blumen gießen, Fenster (zum Lüften) öffnen, Kaffee kochen angibt, kann ich mir durchaus vorstellen, dass dies zu gewissem Unverständnis geführt haben muss *g* Nur die Kollegin versteht das nicht ...
Nachdem man bei der Stadtbahn auf Kosten der Sicherheit Profite machen wollte, hat die Bahn die gesamte Chefetage von ihren Ämtern entbunden - verkündete man. Hört sich nach resoluter Entscheidung an. Aber wer genauer hinsieht, findet heraus, dass eben diese Herren nun andere leitende Funktionen im Unternehmen haben und dort ihr Unwesen weiter treiben.
Alles nur Augenwischerei.
Heute Abend ist es so weit - alte und neue "Welt" treffen erstmalig aufeinander. Durch den Umzug von E. in mein vorheriges Umfeld war es fast zwangsläufig, dass sich die Dinge überschneiden würden. Mein Sohn hat einen langjährigen Freund, zu dessen Eltern meine Ex und ich natürlich im Laufe der Zeit auch Kontakt hatten. Im Unterschied zu manch anderen gemeinsamen Bekannten blieb hier dieser Kontakt auch zu mir erhalten. Und als sie nun hörten, dass E. bei ihnen ganz in der Nähe wohnt, kamen sie auf die Idee, dass man doch mal zusammen grillen könnte. Schließlich gehe das Leben weiter und man könne seine Augen nicht vor der Realität verschließen. Wie Recht sie doch haben ;-) Also lernt E. heute Menschen kennen, die mich bisher nur mit meiner Ex in Verbindung bringen. Ich bin gespannt ...
Unerträgliche Wärme im Büro, das Rauschen der Blätter vor dem Fenster und ein schweigendes Telefon - keine optimalen Bedingungen, um der Schwerkraft, die gerade an meinen Augenlidern zerrt, entgegen zu wirken.
Vier Jahreszeiten pro Jahr oder doch pro Woche? Momentan geht es mit den Temperaturen immer rauf und runter, einen Tag lang ist es schön, dann schüttet es wieder, dann stürmt es mit Hagel. Nur Schnee fehlt noch, aber dafür singt gerade ein Kind vor meinem Bürofenster "Oh, Du Fröhliche". Na bitte, geht doch!
Ich hätte es wissen können: Da bekomme ich eine Einladung zu einer Besprechung, deren Thema mir überhaupt nichts sagt. Es geht um den Besuch des Direktoriums in meiner Abteilung. Ich ging davon aus, dass diese Besprechung für mich nur informativen Charakter hat. Aber nun steht meine Kollegin vor mir (Vergütung ca. das Doppelte von mir) und fragt, ob ich denn wisse, worum es geht. Schließlich sei sie am Tag der Veranstaltung nicht da (sie arbeitet nur an drei Tagen in der Woche und kann natürlich auf KEINEN Fall mal einen Tag verschieben), und die andere Kollegin (verdient noch mehr als die vorgenannte) hat in der Woche Urlaub. Mit anderen Worten: ICH soll mich jetzt um die ganze Organisation, die Vorträge, die Räume, die Technik, das Catering kümmern.
Warum kann ich nicht mal NEIN sagen? Solche Aufgaben stehen schließlich weder in meiner Stellenbeschreibung noch ist es in irgend einer Weise meiner Vergütung angemessen. Und das alles noch dazu nächste Woche an meinem letzten Arbeitstag vor dem Urlaub, wo erfahrungsgemäß alles zusammenbricht, weil jeder noch was will.
Ein Grund mehr, froh zu sein, bald die Abteilung wechseln zu können.
... fällt einem herunter (auch wenn sie nicht so groß ist wie bei ihm), wenn man liest, dass der gute Schumi nun doch wieder fahren will. Noch vor zwei Tagen wurde heftigst dementiert. Nun lockt das große Geld der Rennsport offenbar doch noch einmal.
Was wohl die Familie dazu sagt?
Das kann sie mir doch nicht antun. Auf diese reizende Stimme mit Nasenklammer möchte ich nicht nach der Wahl verzichten :-) Wie kann man nur so blöd sein und sich aus dem Hotelzimmer die Wagenschlüssel klauen lassen? Und jetzt zeigen alle Politiker scheinheilig mit dem Finger auf die arme Frau. Weil sie natürlich die Einzige ist, die jeeemals Steuergelder aus dem Fenster geworfen hat. Schäm Dich, Ulla!
Da freut man sich auf ein paar erholsame Tage an der See, und dann
das. Womit bewaffne ich mich denn jetzt? Laserschwert, Phaser? Wahrscheinlich wird es bei diesen Massen nun sowieso bald die Marienkäfer-Grippe geben und ich sterbe in jedem Fall *g*
Ja, ich mag vor allem und fast ausschließlich Frauenstimmen, und ich entdecke immer gern neue. Egal, ob
Yoha.nna,
Len.ka ,
An.na Tern.heim oder
Mar.it Lar.sen - alles junge, aufstrebende Stimmen in ihren Ländern. Und das Beste: Sie geben Konzerte in der Stadt, für die es Karten für weniger als 20 Euro gibt. Da überlege sogar ich, ob ich mal wieder Live-Musik lauschen sollte.
Die Auswirkungen der Krise machen auch vor dem Bankguthaben nicht Halt. Obwohl wenn es immer nur ein paar Euro monatlich waren, habe ich mich über die 3,8% Zinsen gefreut. Doch wie zu erwarten war, ist davon inzwischen nicht mehr viel übrig. Ab August sind es nur noch 2,05%. Nicht mehr lange, und ich kann die paar Scheinchen auch wieder zu Hause in die Schatulle legen ...
Die Anspannung, unter der ich während eines Studiensemesters stehe, bemerke ich erst jetzt ganz bewusst, wenn sie nicht mehr da ist. Ohne schlechtes Gewissen abends draußen zu sitzen, ein Buch zu lesen oder einfach früh ins Bett zu gehen - das hat schon was.
Erst einmal: Es geht mir besser als gestern. Ein wenig Husten noch, aber das wird auch noch.
Ich habe gerade mit einer lieben Kollegin gesprochen, die ab September die Hotline für EDV hier im Hause leiten wird. Die würde mich unheimlich gern als ihre Stellvertretung haben wollen, wenn ich meine interne Ausbildung abgeschlossen habe. Allerdings hat schon der Chef des Nachbarteams, den ich auch kenne, seine Fühler nach mir ausgestreckt und will, dass ich unbedingt zu ihm komme. Egal, welches Team es nachher wird - an beidem hätte ich Interesse und finde es schön, dass ich nun endlich die Möglichkeit dazu bekommen werde. Natürlich muss ich erst einmal die Ausbildung überstehen, aber das sollte unter normalen Umständen kein Problem sein :-)